Net Promoter Score (NPS)

am 05. April 2017 in Tech von
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Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie unser Unternehmen einem Freund oder Kollegen weiterempfehlen?

Haben Sie diese Frage schon einmal in einer Umfrage gelesen? Dann wurde Ihre Antwort in den Net Promoter Score einberechnet. Denn um genau diese Frage dreht es sich alles beim Net Promoter Score (NPS).

Was ist der Net Promoter Score?

Der NPS gibt an, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Kunde das Unternehmen weiterempfiehlt. Für Unternehmen ist der Net Promoter Score besonders interessant, da die Wahrscheinlichkeit der Weiterempfehlung zusammenhängt mit der Zufriedenheit, Loyalität und der Wiederkaufsabsicht ihrer Kunden. Darum wird der NPS bereits von vielen Unternehmen eingesetzt.

Wie wird der Net Promoter Score erfasst?

Die Frage, zum Ermitteln des NPS, kann als einzelne Frage, zum Beispiel als Pop-up auf der Website, aber auch in Fragebögen verwendet werden.

Beim Net Promoter Score folgt auf die Frage eine Skala zur Bewertung. Auf dieser Skala wählt der Befragte nun den Grad der Wahrscheinlichkeit aus. Die Werte reichen hierbei von 0, für sehr unwahrscheinlich, bis 10, für sehr wahrscheinlich. Wichtig ist es dabei, wie bei anderen Umfragen auch, darauf zu achten, dass die Gruppe an Befragten repräsentativ ist. Zudem sollte die Befragung der Kunden kontinuierlich erfolgen. Denn, wenn der NPS über einen längeren Zeitraum regelmäßig ermittelt wird liegen vergleichbare Messergebnisse vor. Dadurch lassen sich Veränderungen der Kundenzufriedenheit besser erkennen.

Einige Anbieter, wie SurveyMonkey oder Rogator, haben die NPS-Frage bereits integriert. Dabei wird der NPS automatisch berechnet und kann in der Auswertung eingesehen werden. Da die Berechnung des NPS nicht sonderlich komplex ist kann die Auswertung auch selbst erfolgen.

Besonders hilfreich kann es sein die Frage nach dem NPS mit weiterführenden Fragen zu ergänzen. Zum Beispiel kann zusätzlich gefragt werden weshalb ein Kunde das Unternehmen weiterempfiehlt oder nicht weiterempfiehlt Dadurch lassen sich die Wünsche und Erwartungen des Kunden an das Unternehmen besser erkennen und Handlungsempfehlungen ableiten.

Wie wird der Net Promoter Score berechnet?

Die Berechnung des NPS erfolgt anhand der Antworten der Befragten. Zunächst wird in drei Untergruppen aufgeteilt:

0 bis 6: Kritiker

Die Kritiker haben eine negative Einstellung zum Unternehmen und teilen womöglich ihre negative Einstellung mit potenziellen Kunden.

7 bis 8: Passive

Die Gruppe der Passiven ist zufrieden aber nicht ausreichend, um das Unternehmen aktiv weiterzuempfehlen. Sie wird in der Berechnung des NPS nicht einbezogen.


9 bis 10: Promotoren

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Die Promotoren sind für das Unternehmen besonders interessant, da sie vom Unternehmen und seinen Produkten überzeugt sind. Bei ihnen ist es besonders wahrscheinlich, dass sie Freunden und Bekannten positiv vom Unternehmen berichten.

Die Berechnung erfolgt nach der Einteilung in Untergruppen durch die folgende Formel:

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Je höher der Wert ist desto besser. Theoretisch kann der NPS bei -100 bis 100 liegen. Der NPS befindet sich im KPI-Set verschiedenster Unternehmen. Zum Vergleich: Bei Audi lag der NPS im Jahr 2013 bei 40, bei Milka lag er bei 11 und bei der Commerzbank bei -22.

Vorteile

  • Leicht verständlich und gut zu beantworten für die Befragten
  • Kontinuierliches Erfassen mit geringem Aufwand
  • Einfaches und eindeutiges Ergebnis in Form einer Kennzahl für den NPS

Nachteile

  • Konkrete Handlungsempfehlungen sind ausschließlich durch den Net Promoter Score nicht möglich, weitere Fragen sind notwendig
  • Bereits kleine Änderungen in der Erhebungsmethode machen die Ergebnisse im zeitlichen Verlauf nicht vergleichbar

 

Quellen:

http://www.net-promoter.de/methode-des-nps.html (08.02.2017)

https://www.hs-heilbronn.de/4990815/nps_bvm_regionalabend_duesseldorf_2013.pdf (08.02.2017)

Gemeinschaftsstudie „Net Promoter Score Ranking“©defacto research & consulting GmbH und Universität Bamberg, 2013 Im Internet: https://www.uni-bamberg.de/fileadmin/uni/fakultaeten/sowi_lehrstuehle/absatzwirtschaft/Download/
20130418_Eigenstudie_Net_Promoter_Score_2013.pdf (08.02.2017)
Bilder:

Eigene Darstellungen

Weniger ist Mehr! Warum Minimal Webdesign? – Part 1

am 08. März 2017 in WebDesign von
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Weniger ist mehr. Jeder kennt diesen Spruch, doch was bedeutet er für Webdesigner? Warum sollte jeder der Webseiten gestaltet schon mal davon gehört haben und warum  ist das Konzept, das diesem Leitspruch folgt gerade so beliebt?

Eins ist klar. Der Trend des Minimalismus im Web ist sehr präsent. Jede große Website wie Youtube, Google, PayPal, Amazon und auch viele andere Riesen im Netz reduzieren die Gestaltung auf ein Minimum. Dabei folgen sie verschiedenen Designprinzipien, wie dem Flat-Design-Ansatz, dem Material Design und was es noch für „neue“, „trendige“ Ansätze gibt, die das Web revolutionieren wollen.

Doch was ist eigentlich der Kern dieser ganzen Prinzipien, Ansätzen und Konzepten?

Der Minimalismus!

Dabei ist das Fokussieren auf das Wesentliche keinesfalls eine Neuerfindung. Das gibt es schon immer und ist nicht nur im Webdesign oder Design anzutreffen. Er kann auch im Alltag und im echten Leben gelebt werden. Menschen die den Essenzialismus verkörpern haben keine vollstehende Wohnung, in der von jedem Urlaub ein „Mitbringsel“ aufgestellt wird, oder in der mehrere hunderte Bücher im Schrank stehen. Noch werden alte Kleidungsstücke, ausrangierte Möbelstücke oder andere Dinge im Keller gelagert, wo sie auf ihren eventuellen neuen Einsatz warten. Außerdem wird diese Person keine zahlreichen oberflächliche Beziehungen und Freundschaften pflegen.

Ein solcher Mensch hat wenige gute Freunde, für die er aber mehr Zeit aufbringen kann. Er hat eine offene, klare Wohnung, in der nur die nötigsten Möbelstücke stehen. In seiner Wohnung gibt es viel Whitespace an der Wand, da hier nicht tausende von Bildern aufgehängt sind.

Diese Personen sind nicht von der gegensätzlichen Werbeindustrie geblendet worden, in der der übermäßige Konsum im Mittelpunkt steht. Dadurch ist ihr Leben überschaubarer, was in vielen fällen zu einem glücklicheren und zufriedeneren Leben führt. Daher lässt sich sagen: Minimalismus funktioniert im Leben, warum dann nicht auch woanders?

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Minimalismus in der eigenen Wohnnung

Schauen wir uns zum Beispiel den Zeitungsdruck an. Stellen wir uns eine Zeitung vor, in der Artikel an Artikel aneinander gereiht ist. Nach den Letzten Wort des einen Berichts folgt der nächste. Es gibt keinen Abstand, keine Überschriften, noch Unterschriften. Wir würden uns niemals durch ein solches Blatt kämpfen. Daher wird hier eines genutzt: Minimalismus.

Zwischen jedem Bericht prangt eine minimalistische Zusammenfassung des kompletten Berichts – die Überschrift. Wenn diese alleine nicht genügt, wird ein Untertitel eingesetzt. Aber auch bei diesem gilt: Er wird so kurz wie möglich gehalten und enthält somit nur das Wesentliche und Unverzichtbare des Artikels.

Wenn dir dieses Beispiel zu weit hergeholt ist, dann schauen wir uns ein anderes an. Apple. Jeder weiß, was damit gemeint ist. Es ist nicht ein Obststück, dass hier aus Versehen in der falschen Sprache geschrieben wurde. Es handelt sich um ein weltweit bekanntes und vielerseits beliebtes Unternehmen. Und was macht das Unternehmen? Genau, es stellt Produkte her, genau wie jedes andere Unternehmen auch.

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Minimalistisches Produktdesign

Doch warum ist dann gerade dieses so erfolgreich?

Das liegt unter anderem an einem klaren Prinzip, dass bei jedem Produkt von Apple eingehalten wird. Es wird das Prinzip des Minimalismus befolgt und gelebt. Dabei wird hier alles weggelassen, das nicht dem Benutzer und dem eigentlichen Zweck dient. Dabei gilt, je einfacher das Produkt und dessen Bedienung, desto beliebter und intuitiver kann der Bediener das Produkt benutzen. Umso mehr Spaß macht es, das Produkt zu benutzen und umso erfolgreicher wird es.

Auch diese zwei Beispiele machen es deutlich: der Minimalismus ist keinesfalls ein unnützes und überschätztes Mittel zum besseren Ergebnis.

Jetzt haben wir vieles über den Minimalismus gehört und wo er bereits eingesetzt wird. Doch was dies nun mit Webdesign zu tun hat, erfahrt ihr im zweiten Teil von „Weniger ist Mehr! Warum Minimal Webdesign?“.

Weniger ist Mehr! Warum Minimal Webdesign? – Part 2

am 08. März 2017 in WebDesign von
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Im ersten Part dieser Serie haben wir schon erfahren was Minimalismus ist und wo er überall eingesetzt wird. Wenn wir jedoch jetzt anfangen, dieses Prinzip auf das Webdesign zu übertragen, dann fragen wir uns logischer Weise:Was bedeutet das jetzt für das Design im Web?

Auch hier gilt eines: der Minimalismus. Es sollte sich auf das Wesentliche konzentriert werden. Jetzt stellt sich die Frage, was das Wesentliche einer Website ist. Und das ist die zentrale Frage, um die es sich zu Beginn eines Website-Gestaltungsprozesses drehen sollte. Was ist das Ziel der Seite? Was soll sie bewirken?
Möchte ich Produkte verkaufen und wenn ja welche und an wen? Möchte ich eine Botschaft vermitteln, den Besucher informieren, Hilfestellung leisten, ein Unternehmen oder eine Person präsentieren, oder was auch immer. Egal wie die Website am Ende aussehen soll, es muss immer zuerst ein Ziel definiert werden. Und auch hier gilt der Minimalismus.

Das Ziel sollte klar, präzise und kurz formuliert werden.

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Fokus

Sobald das Ziel der Seite feststeht, kann es an die eigentliche Konzeption der Seite gehen. Hierbei sollte bei jedem Element hinterfragt werden, ob es zielorientiert ist, oder ob es auch ohne schlechtes Gewissen weggelassen werden kann. Auch hier gilt, ist das Element nicht unbedingt notwendig, um das Ziel zu erreichen, muss es weggelassen werden. Denn alles was auf der Seite ist und nicht zielführend ist, lenkt den Benutzer ab, oder irritiert ihn im schlimmsten Fall. Im besten Fall verlängert es den Weg des Besuchers und kann somit schon zum Scheitern der Seite führen.

Die weit verbreitete Meinung, dass auf Websites nahezu unendlich viel Platz ist und dieser daher auch ohne Probleme genutzt werden kann, ist schlichtweg falsch. Klar ist hier keine Platznot vorhanden, wie zum Beispiel bei einer Zeitung oder einem Bild. Aber eine Seite, die überladen mit Elementen ist, wirkt eher amateurhaft, als professionell. Daher sollte als Webdesigner lieber davon ausgegangen werden, dass nur sehr wenig Platz auf einer Website ist, der sinnvoll und vor allem überlegt verwendet werden soll.

Dabei geht es nicht nur um das Webdesign an sich, was ein sehr oberflächlicher Blickwinkel ist, sondern es geht um das gesamte Konzept einer Website.

Warum?

Jetzt wissen wir worum es beim Minimal Webdesign geht, doch die Frage nach dem Warum bleibt bisher unbeantwortet. Um diese Frage zu klären, kann von ganz unterschiedlichen Positionen ausgegangen werden.

Schauen wir uns den Standpunkt des Besuchers an. Hier wirkt eine klar strukturierte Seite viel schöner, man findet sich einfacher zurecht und das Ziel wird leichter und schneller erreicht. Dies alles resultiert in einer besseren User Experience. Außerdem nimmt der Besucher, bei einer nach diesem Ansatz erstellten Website, die wichtigsten Infos schneller war und kann sie sich viel besser merken. Denn ein durchschnittlicher Besucher kann sich nur zwischen fünf und neun Dinge merken. Bei einer vollgestopften Seite hat hier der Besucher Schwierigkeiten, sich die zentralen Informationen einer Seite zu merken. Bei einer „Minimal-Website“ dagegen, werden ihm auch nur die zu merkenden Informationen präsentiert.

Doch auch beim Entwickler oder Gestalter der Website gibt einen Vorteil, der nicht minderwichtig ist. Bei einer Website, die nur die wichtigsten Elemente benötigt, müssen viel weniger Komponenten gestaltet und auch umgesetzt werden. Dies bedeutet nicht, dass am Ende weniger Aufwand für die Seite benötigt wird, wie jetzt fälschlicher Weise angenommen werden kann. Aus dem Verzicht von unnützen Elementen resultiert nämlich mehr Zeit für die restlichen, die somit besser überlegt, konzeptioniert und am Ende entwickelt werden können.

Tipps

Da wir jetzt wissen, warum wir das Minimal Webdesign umsetzten sollten, möchte ich euch hier noch ein paar explizite Tipps geben, mit welchen Ihr ganz einfach ein besseres Minimal Webdesign hinbekommt.

Einen sehr wichtigen und großen Bestandteil des Minimal Webdesigns haben wir schon kennen gelernt. Die Reduktion. Wie bereits erwähnt sollten alle nicht zielführenden und nicht benötigte Elemente entfernt, beziehungsweise erst garnicht erstellt werden. Dadurch entsteht mehr Whitespace, der sehr wichtig ist, um dem Betrachter halt zu geben und ihn auf die wichtigen Elemente und den Inhalt zu lenken. Dadurch rückt das unwichtige in den

Hintergrund und das Wichtige steht im Fokus.

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Whitespace

Auch die Farben sollten so weit es geht reduziert werden. Das bedeutet nicht, dass eine Seite im Schwarz-Weiß look erstrahlen sollte, wenn sie dem Minimal Webdesign folgen möchte. Dies bedeutet nur, dass alle überflüssigen und nicht hundert Prozent benötigten Farben aus der Farbplatte der Seite verschwinden sollten.

Was für die Gestaltung der Website gilt, gilt natürlich auch für die Bildkomposition und die Bilderanordnung auf der Seite. Die Seite sollte wie bei allen Elementen nicht mit Bildern überladen sein. Wenige aber gezielte Bilder haben einen viel größeren Mehrwert für den Besucher der Seite. Und selbst der Fotograf sollte schon darauf achten, dass die Bilder ihren Zweck nicht verfehlen und das Ziel im Auge behalten.

Die einzelnen Komponenten der Website sollten ebenfalls alle diesem gelernten Prinzipien folgen.

Ich hoffe diese zwei Artikel haben dir verdeutlicht, es braucht nicht viel um eine gute Website zu gestalten, man braucht nur wenige aber gut durchdachte und gezielt eingesetzte Elemente um eine Website ansprechend, schön, klar und modern zu gestalten. Also erinnere dich bei deinem nächsten Projekt einfach an diese Artikel und du wirst merken, du erzielst mit dem Ansatz des Minimal Webdesign eine spürbar bessere Website.

 

Quellen für beide Beiträge:

  •            Bilder von www.pexels.com
  •             http://t3n.de/news/minimal-webdesign-anders-774216/
  •             http://www.instantshift.com/2011/03/07/understanding-the-theory-of-minimalism-       in-web-design/
  •             https://webdesign.tutsplus.com/articles/less-is-more-fundamentals-of-minimalist-       web-design–webdesign-8

Onlinemedien studieren – Hier stehen alle Möglichkeiten offen

am 31. Januar 2017 in Aktuelles von
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In diesem Beitrag möchte ich, als Onlinemedien Studentin, nochmals die Rolle unseres Studiengangs erläutern. Dieser richtet sich vor allem an die derzeit studierenden Onliner, aber auch für Studieninteressierte kann dieser eine nützliche Information sein.

Der Studiengang Onlinemedien lehrt sehr viele, für den einen mehr, für den anderen weniger interessante Themengebiete. Weiß man zu Beginn noch nicht, wo seine Stärken und Schwächen liegen, weiß man dies spätestens nach dem Studium. Mittlerweile habe ich aber schon mehrmals gehört, dass manche Studenten bereits während des Studiums meinen, am Ende nichts wirklich zu beherrschen. Setzt man die vielen verschiedenen Kurse mit der zur Verfügung stehenden Zeit in den Theoriephasen gleich, ist dies auch kein Wunder. Hier möchte ich jedoch meine Kommilitonen bitten, einmal an den Tag zurückzudenken, als sie sich zum ersten Mal mit unserem Studiengang vertraut gemacht haben. Auf der Webseite der DHBW wird dieser nämlich folgendermaßen beschrieben:

„Es wird ein breiter interdisziplinärer Lehransatz verfolgt, d. h. alle wichtigen Disziplinen, die an der Konzeption und Produktion von Onlinemedien beteiligt sind (Informatik, Gestaltung, Ergonomie, Recht, Projektmanagement …), werden berücksichtigt. Im Zentrum stehen die Themen Informatik und Gestaltung mit dem Ziel, als Dolmetscher zwischen den Bereichen Technik und Marketing/Kommunikation arbeiten zu können. Abgerundet wird das Studium mit einigen ausgewählten Bereichen der Betriebswirtschaft und des Rechts sowie sozialen und methodischen Fertigkeiten.“ http://www.mosbach.dhbw.de/onlinemedien/konzept.html

Hier wird deutlich, dass es überhaupt nicht beabsichtigt ist, die Studierenden als Profis auf allen Gebieten aus dem Studium zu verabschieden. Es ist gewollt, dass man am Ende “nichts wirklich kann“. Was sich sehr negativ anhört, ist aber eigentlich eine gute Sache! Den Studenten soll in der wenigen Zeit so viel wie möglich mit auf den Weg gegeben werden. So hat man nach dem Studium ziemlich vieles aus dem Bereich Onlinemedien kennengelernt und kann so für sich entscheiden, was einem am meisten liegt und Spaß macht. Vor allem im Bereich Informatik ist es doch viel besser, mehrere Sprachen bereits gesehen zu haben. Dementsprechend bleibt es einem selbst überlassen, mit welcher Sprache man später arbeiten möchte, wodurch es einem erspart bleibt, sich mit der einen herumzuschlagen, welche der unterrichtende Dozent als besonders angenehm empfand. Betrachtet man zudem das im Konzept beschriebene Ziel des Dolmetschers, sollten die erlernten Grundkenntnisse völlig ausreichen.

Was außerdem anzumerken ist und vor allem diejenigen betrifft, die direkt nach dem Abitur zu studieren begonnen haben, ist, dass es sich bei der DHBW zwar um eine Art “Schule“ handelt, diese allerdings nicht mehr mit der vorher besuchten Einrichtung zu vergleichen ist. Es kann durchaus vorkommen, dass Lehrinhalte – egal welchen Umfangs – durch die Studenten selbst erarbeitet werden müssen. Dies ist vor allem darin begründet, dass nur wenig Zeit zur Verfügung steht und verfolgt das Ziel, die Studenten an das selbstständige Arbeiten und Organisieren heranzuführen.

Vielleicht konnte ich hiermit den verzweifelten Mitstudenten zeigen, dass es doch gar nicht schlimm ist, von allem ein Bisschen zu beherrschen. Zudem schlage ich vor, sich bereits während des Studiums darüber Gedanken zu machen, in welchen der beschnupperten Bereiche man später einsteigen möchte. So verfolgt man ein Ziel, in welches man sich auch neben dem Studium einlesen kann und hat am Ende nicht das Gefühl, “nicht wirklich was zu können“.

Business Knigge

am 18. Januar 2017 in Aktuelles von
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Können Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitstag erinnern? Von meinem ersten Arbeitstag ist mir eines besonders im Gedächtnis geblieben. Und zwar, dass ich überhaupt nicht wusste, was ich anziehen und wie ich mich verhalten soll. Was ist denn normal? Welche Kleidung ist passend? Gibt es allgemeine Verhaltensregeln?

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Gutes Benehmen und die richtige Kleidung sind im Job entscheidend. Nicht nur deshalb gibt es auch das Sprichwort: „Kleider machen Leute“. Weil nur die wenigsten Firmen einen Knigge Ratgeber haben, werden in diesem Bericht einige wichtige Tipps gegeben, die Sie beachten sollten.

Ein großes Problem ist, dass man zum Beginn des Arbeitslebens noch gar nicht weiß, was gutes Benehmen in einem Unternehmen bedeutet. In der Schule gibt es keine Vorgaben zu Kleidung, Ausdrucksweise und Sprache. Auch in der Freizeit wird Knigge anders definiert.

Gerade als Berufsanfänger ist es deshalb schwer, die passende Kleidung für die Arbeit zu finden. Was ist angebracht? Wie mache ich einen guten Eindruck? Solche Fragen stellt sich jeder. Natürlich ist das in jeder Branche unterschiedlich, aber es gibt dennoch einige Regeln, die jeder Arbeitnehmer beachten sollte.

Bevor man die Frage, wie man Knigge richtig umsetzt, beantwortet, muss man sich erst einmal fragen, was Knigge überhaupt ist? Knigge beschreibt, wie man zivilisiert und konfliktfrei miteinander umgehen kann. Namensgeber von Knigge war Adolf Freiherr Knigge. Er hat über dieses Thema ein Buch verfasst. Auch wenn dieses Buch heutzutage nur noch selten gelesen wird, hat es den Grundstein für die Definition von Knigge gelegt.

Aus diesem Grund werden im Folgenden die wichtigsten, modernsten und relevantesten Knigge Regeln zusammengestellt. Wenn Sie diese wenigen Regeln beachten, können Sie jede Situation charmant meistern und einen professionellen Eindruck an ihrem ersten Arbeitstag und im Arbeitsumfeld hinterlassen.

Kommunikation

Gespräche sollten höflich und distanziert geführt werden. Dafür sollte man sich auf den Gesprächspartner einlassen und deshalb währenddessen auch keine anderen Dinge machen, wie Telefonate durchführen oder Mails checken. Außerdem sollte man pünktlich bei Terminen erscheinen. Am besten zehn Minuten früher als ausgemacht. Seinen Gesprächspartner sollte man zu Beginn mit “Sie“ ansprechen, wenn nichts anderes ausgemacht wurde. Später kann zum “Du“ gewechselt werden, wenn das nach Absprache passiert und in dem Unternehmen üblich ist. Zusätzlich ist es wichtig, dass eine Visitenkarte beachtet wird, wenn man eine bekommt und diese nicht sofort einpackt oder wegwirft.

Äußeres Auftreten

Kleider machen Leute. Das ist nicht irgendein Spruch, sondern entspricht der Realität. Der Mensch ist so veranlagt, dass er zuerst auf das Äußere schaut und dann schon einen Eindruck von der Person hat. Deshalb sollte man am Anfang besonders auf die passende Kleidung achten. Am ersten Arbeitstag lieber etwas zu schick kommen. Es sollte zu dem Unternehmen passen. So kleidet man sich in einer Bank anders als in der IT-Branche oder als Erzieher.

Sonstiges

Zuletzt ist es wichtig, positive Laune zu vermitteln und keine Vorurteile gegenüber dem Unternehmen oder einer Personengruppe zu haben. Seien Sie neugierig und seien Sie Sie selbst. Jeder ist anders und jeder hat Stärken, die in einem Unternehmen benötigt werden.

Wenn man zu sich selbst steht, kann man auch besser Kritik annehmen oder Lob verteilen. Wenn dann irgendwas doch nicht passt, kann man mit einer Person unter vier Augen sprechen. So findet sich meistens eine Lösung.

Wenn Sie das alles beachten, dann steht einer erfolgreichen Karriere nichts mehr im Wege. Aus diesem Grund freuen Sie sich auf den ersten Arbeitstag in einem neuen Unternehmen.

 

Quellen:

Inhalt: http://karrierebibel.de/business-knigge/

Bild: www.pixabay.com

ON15 meets Hamburg!

am 18. Dezember 2016 in Aktuelles von
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Dass Onlinemedien-Studenten nicht nur im dunklen Keller sitzen und ihre Webseiten programmieren ist inzwischen kein Geheimnis mehr. Dass Onlinemedien-Studenten auch anders können wurde auch durch die Exkursion nach Hamburg erneut bewiesen. In der hiesigen Hansestadt waren sowohl informative, als auch unterhaltende Programmpunkte an der Tagesordnung.

Ankunft

Sonntagmorgen, 7:05 Uhr. ON15 besteigt den weißen Reisebus auf den Weg nach Hamburg. Auch wenn allenoch sehr verschlafen ist sind, ist die Stimmung trotzdem ausgelassen und man freut sich auf den Trip. Nach einer kurzen Ansprache und Vorstellung des Busfahrers geht es auch schon los. Knapp neun Stunden später fährt der mit gespannten Onlinemedien-Studenten beladene Bus in Hamburg Altona ein.

Das Meininger Hotel in Hamburg Altona bietet eine warme Herberge für Menschen aller Art und mit einer nahezu perfekten Anbindung an die Hamburger Bahnnetze wohnt man quasi im Zentrum Hamburgs.

Der Erste Punkt auf dem Programm war am Sonntagabend die Lichterfahrt an den Landungsbrücken. Auf der “Klein Erna” ging es durch die Schiffskanäle im wunderschön beleuchteten Hamburg. Neben der ulkigen Hafenpassage Hamburgs konnte man ebenfalls die für läppische 800mio.€ neu gebaute Elbfilharmonie mit ihrer schön anschaulich beleuchteten Aussichtsplattform betrachten. Ebenfalls erstaunlich war das knapp 400m lange Containerschiff, die Alexander von Humbold, die mit ihren 100.000 PS und 16.000 Container Maximaltraglast zu faszinieren wusste. Bei einem gemütlichen Abendessen im Zwick, dem Home of Rock’n’Roll auf St. Pauli ließen wir den Abend in netter Gesellschaft bei Burgern, Salaten oder auch Suppen ausklingen. Nach dem Abendessen ging es für viele der Studenten natürlich auch auf die legendäre Reeperbahn, auf der man sich von vielen touristischen Attraktionen unterhalten lassen konnte.

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Hamburger Hafen

Workshop mit Herr Mintert

An Tag zwei ging es nach dem Frühstück bereits morgens um 8:30 Uhr los in Richtung eines Seminarraum in Hamburg am Mexikoring. Dort sollten wir unter der Führung von Herr Mintert einen Workshop über Innovationen absolvieren. Da dieser aber gesundheitlich erstmal verhindert war, hielt uns Prof. Dr. Thomas Wirth einen interessanten Vortrag über User Experience im Bezug auf das Erinnern. Um ca. 12:00 Uhr ging es dann in die Mittagspause, in der wir alle zusammen im Hippen Restaurant “joris”, in dem wir uns mit Bolognese, Kartoffeln oder Burger für den Nachmittag wappneten.

Zu unseren Gunsten entwickelte sich der Tag vor allem wegen der Tatsache, dass es Herrn Mintert gegen Mittag wieder besser ging und wir so den Workshop durchziehen konnten. Wir beschäftigten uns damit, wie man Schritt für Schritt zu einer Innovation kommt und warum man die Frage “Was mache ich?” lieber mit der Frage “Warum mache ich was?” beantworten sollte. Im Anschluss des Workshops war wieder Freizeit angesagt.

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Workshop

Besuch bei Google

Der dritte Tag war der wohl spannendste Tag der Exkursion, denn es stand der Besuch beim Internetgiganten Google vor der Tür! In ihrem spektakulär eingerichteten Büro in der Nähe der Hafenstadt war jedes Stockwerk an ein bestimmtes Thema angepasst. So gab es ein Stockwerk, welches komplett das Thema Sport hatte, oder ein anderes, in welchem Hamburg im Vordergrund stand oder auch eins, welches primär rund um das Thema Musik gestaltet war. Am Ende der Führung stand eine schöne Präsentation von Google an der Tagesordnung, welche mit einer spannenden Fragerunde beendet wurde.

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Snackbar bei Google zum Thema “Hamburg”

Nur wenige Stunden nach dem Google-Besuch ging es für ON15 dann auch wieder nach Hause. Am späten Dienstagabend erreichte der weiße Bus die Mosbacher Mälzerei.

 

Alles in allem war die Exkursion nach Hamburg sehr informativ und vor allem schön. Die Impressionen, die wir bei der Lichterfahrt, bei Google oder von der Stadt allgemein erhalten haben, werden wir so schnell bestimmt nicht vergessen! Auf wiedersehen Hamburg!

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Kurs ON15

 

Bilder von Lennart Hinkel