Als ON Student in China

am 07. November 2016 in Exkursionen, ON-Life von
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In Shanghai wird es gerade Herbst, das Wetter schlägt um und ich befinde mich im Endspurt meines Abenteuers. Als ON-Student bin ich seit dem ersten Juli in China und wie es dazu kam, was ich hier eigentlich mache und warum ich euch China ans Herz legen kann, möchte ich in einer kleinen „Kolumne“ (ist das Wort schon zu hoch gegriffen?) berichten.

Warum ein ON-Student den Sommer in China verbringt

Mit China stand mein erstes Abenteuer solcher Art an. Nach meinem Abitur 2013 habe ich mich bewusst gegen ein „Work & Travel“ in der weiten Welt entschieden und im kleinen Mosbach diese Entscheidung von Zeit zu Zeit bereut. Der Drang, die Welt zu erkunden, setzte bei mir wohl erst später ein.
Mit meinem Ausbildungsunternehmen hatte ich jedoch die Möglichkeit, ein Auslandssemester zu verbringen. Da mein Unternehmen auf allen Kontinenten präsent ist, haben wir DH-Studenten im vierten Semester die Chance, eine Tochtergesellschaft im Ausland zu besuchen und dort bei einem eigenen Projekt mitzuarbeiten. Wo es genau hingeht, hängt dann sehr oft von der Fachabteilung und den Kapazitäten in der jeweiligen Tochter ab.

Kurz vor Weihnachten letzten Jahres bekam ich die Anfrage, ob ich Lust auf ein Projekt zum Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) habe und dieses in China durchführen möchte. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mit China nicht gerechnet hatte! Je mehr Tage ins Land zogen, desto mehr freundete ich mich mit dem Gedanken an und ich hatte wirklich Spaß an der Idee, in eine komplett andere Kultur einzutauchen, in einer Megacity zu leben und nebenbei ein eigenständiges Projekt zu leiten. Das Abenteuer konnte also beginnen!

reisepass

Die Vorbereitung

Dadurch, dass China für mich eine Dienstreise ist, hatte ich mit der Visumbeantragung nicht viel zu tun. Ich kann aber sagen, dass der Prozess sehr viel weniger aufwendig ist, als für ein Arbeitsvisum in den USA. Da hatten meine Kollegen einen deutlich höheren Arbeitsaufwand zu betreiben.
Dennoch kann ich euch einen Tipp mitgeben. Als Berufsbezeichnung hatte ich anfangs „Onlinemedien“ angegeben. Naja, ich bin schließlich On-Student und habe darin kein Problem gesehen. Ein aufmerksamer Mitarbeiter in meinem Unternehmen jedoch schon und dank ihm wurde mein Visumsantrag dann auch nicht abgelehnt, denn für die Einreise werden wohl jegliche Berufe, die die Bezeichnung „Medien“ oder ähnliches tragen, kategorisch abgelehnt. Mein Abenteuer hätte also bereits zu Ende sein können, bevor ich es überhaupt begonnen hatte.

Die ersten Eindrücke

Wenn ich an meine Gedanken vor der Reise zurückdenke, dann habe ich mich wohl am meisten um die Ankunft und die ersten Tage im fernen China gesorgt. Sind alle auf mich vorbereitet, ist soweit alles organisiert, wie heiß wird es in Shanghai sein…?
Mit den Kollegen aus der Marketingabteilung hatte ich bereits in Deutschland per Email Kontakt, um mein Projekt vorzubereiten. So wusste ich schon zuvor, mit wem ich es zu tun haben werde.

Das Wetter hier in Shanghai in den Sommermonaten vergleiche ich gerne mit einem Schmetterlingshaus. Es ist sehr heißt und schwül und ich habe einige Tage gebraucht, um mich daran zu gewöhnen. Metros, das Office und nahezu alle Geschäfte sind aber klimatisiert, da kann es schon mal frisch werden. Prinzipiell kann ich aber zu jeder Tages- und Nachtzeit ohne Jäckchen aus dem Haus.

Rad mit Holz

Etwas außerhalb der Stadt, aber mit einer sehr guten Anbindung wohne ich hier mit einem anderen Studenten in einem Appartement, welches sich auf einem sehr großen Wohnkomplex befindet. Auf der anderen Straßenseite befindet sich auch direkt die nächste Metro-Station, sodass das Leben hier wahnsinnig flexibel ist. Mit den ganzen Menschenmassen fühlte ich mich anfangs lange Zeit wie auf dem Rummel. Zudem bin ich der Sprache nicht mächtig und ziehe als Ausländer überall die Aufmerksamkeit auf mich, was für mich anfangs ein Stressfaktor war. Mittlerweile komme ich dadurch aber auch in den Genuss davon, Ausländer zu sein und „Privilegien“ zu haben, da Chinesen in dieser Hinsicht sehr neugierig und auch immer sehr hilfsbereit sind.

Chinesisches Gebäude

SEO in China

Weil wir uns hier nicht auf meinem Reiseblog sondern auf dem Blog Onlinemedien befinden, möchte ich an dieser Stelle noch einige Worte über die Suchmaschinenoptimierung verlieren.

Mit SEO verfolgt man immer das Ziel, eine Webseite bestmöglich in den Suchergebnissen der Suchmaschine (wir nennen sie mal Google) zu platzieren. Das hat mehrere Gründe: Zum einen möchte ich als Unternehmen vielleicht viele Benutzer über die Suchmaschine auf meine Webseite locken, um dadurch den organischen Traffic meiner Seite zu erhöhen. Ich kann aber auch meine Markenbekanntheit stärken, wenn ich für meine Produkte oder Dienstleistungen bei Google oft unter den Top-Rankings bin.
Um das primäre Ziel – Top-Platzierungen einzunehmen – zu erreichen, gibt es zahlreiche Methoden. In einige davon wurde ich vor meiner Reise nach China von meiner Fachabteilung eingearbeitet. In anderen wiederum habe ich mich selbst eingefunden. Und hier wären wir auch schon am Knackpunkt meines Projekts. Ich habe es hier nicht mit einem bekannten Gegner namens Google zu tun, in China herrschen andere Regeln. Die bevorzugte Suchmaschine ist hier nämlich Baidu mit einem Marktanteil von 72 Prozent. Google nimmt hier gerade mal noch 2 Prozent ein. Somit ist auch der Algorithmus der Suchmaschine, der die Ergebnisse bewertet und listet ein anderer. Zu diesem Thema habe ich mich lange Zeit befasst und verschiedene Trainings erarbeitet, die ich während meinem Aufenthalt den chinesischen Kollegen näher bringe und sie so zum Thema SEO schule.

Team

Was ich hier neben der Arbeit alles unternehme, möchte ich euch gerne in einem zweiten Artikel beschreiben. Wer bis dahin nicht warten kann, darf sich auch gerne auf meinem privaten Reiseblog über Shanghai umsehen.

Stadt Land Fluss Geschichten

am 02. November 2016 in Aktuelles von
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Die Premiere der Stadt-Land-Fluss-Geschichten ist ein jährliches Event der DHBW (Duale Hochschule Baden Württemberg) Mosbach. Dort werden Jahr für Jahr Dokumentarfilme gezeigt, die von den Studenten der DHBW gedreht wurden – genauer von Studenten des Studiengangs Onlinemedien. Die Filme zeigen normale Menschen bei Ihren alltäglichen Tätigkeiten. Menschen die auf den ersten Blick keine großen Geschichten zu erzählen haben. Doch genau da setzt das Projekt an, denn jeder Mensch hat etwas zu erzählen und ist etwas ganz besonderes. Genau das macht den Charme der Stadt-Land-Fluss-Geschichten aus.

Die Stadt-Land-Fluss-Geschichten zeigen, wie vielleicht kein anderes Event, was Studenten in der Lage sind zu leisten. Mit keinen oder nur geringen Vorkenntnissen im Bereich des Films, werden sie beauftragt, einen bis zu 10 Minuten langen Dokumentarfilm zu drehen. Innerhalb eines Monats, akquirieren sie jeweils einen Protagonisten aus dem Raum Mosbach, werden zu Drehbuchautoren, lernen mit einer professionellen Kamera umzugehen, den richtigen Ton aufzuzeichnen und wie man Interviews führt. Am Ende wird all diese Arbeit, im Schnitt veredelt und es entsteht in nächtelanger Kleinarbeit der fertige Film.

Wertschätzung, durch die DHBW Mosbach, erhält dieser Arbeitsaufwand mit der Premiere der Filme. Wie bereits erwähnt werden dort jedes Jahr die neuen Meisterwerke der Studierenden erstmals aufgeführt. DHBW-Personal und Studenten gestalten dafür den Audimax im Gebäude E der DHBW zu einem großen Kinosaal um und kümmern sich um Sektempfang, Dekoration und die Verpflegung der Gäste.  Jeder ist bei diesem Event herzlich dazu eingeladen, egal ob Anwohner der Stadt, Filmliebhaber oder Student. Dass dies gut ankommt, sieht man an den stetig wachsenden Besucherzahlen der Premiere. Bei der 6. Staffel wurde mit rund 200 Besuchern gerechnet – vollkommen zu Recht, denn es blieben nur wenige Plätze leer.

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Publikum der Premiere

Bevor es an das Zeigen der Filme geht, führt Frau Jeck-Schlottmann, Rektorin der DHBW Mosbach in die Veranstaltung ein und gibt zusammen mit Prof. Dr. Wirth Einblick in die Organisation und die Hintergründen dieses Projektes. Die Moderation des Abends wird dann an einen engagierten Moderator übergeben – für die 6. Staffel war dies Alexander Dambach, vom Südwestrundfunk. Er moderiert jeden der Filme an und erfragt im Anschluss an die Filme jeweils die Erfahrungen der Protagonisten und Filmteams. Die Freude über die gelungene Arbeit überwiegt dabei in den meisten Fällen. Sind alle Filme gezeigt, klingt die Veranstaltung in einer entspannten Atmosphäre aus. Protagonisten, Filmteams und Besucher können sich bei einem Glas Wein und Snacks austauschen und neue Kontakte knüpfen.

Das Spektrum an Themen war auch dieses Jahr wieder sehr breit. So konnten die Gäste unteranderem Einblicke in das Leben eines Tierpflegers, eines Autotuners oder eines Flüchtlings aus Afrika bekommen.

Den Anfang machte jedoch “Der lachende Reiter“. Ein Film über einen Fluglehrer der trotz privater Rückschläge seine Begeisterung für das Fliegen nicht vergessen hat und sein Hobby zum Beruf machte.

Weiter ging es mit dem Leiter des Wildtierparks Schwarzach. Er ist zeitgleich auch noch Tierpfleger und kann sich keinen anderen Beruf vorstellen, das spiegelt sich auch im Titel des Films wieder “Tiere sind mein Leben“. In vielen Städten gibt es inzwischen Shishabars.

Was hinter der Entscheidung stecken kann, eine solche zu eröffnen, zeigt “Die richtige Entscheidung“. Der Mythos Turbomotor regt schon immer zu Diskussionen an. Was die Arbeit an solchen Motoren so spannend macht und welche Emotionen beim Fahren zum Vorschein kommen zeigt der Film “Pures Adrenalin“. 

“Nur ein Durchgangsposten“ zeigt das Schnapsbrenner, nicht immer gerne ihren Schnaps trinken. Ebenfalls wird gezeigt wie der Protagonist als Gastwirt in seinem Restaurant arbeitet.

In “Probier’s mal” erzählt der Protagonist von dessen ausgeprägter Kletterleidenschaft. Und seinem sozialen Geist, der eben mindestens genauso ausgeprägt ist.

Welche Gefahren auf einer Reise von Westafrika nach Deutschland liegen zeigt “My Journey“. Der Protagonist erzählt unteranderem von seiner Rettung auf dem Mittelmeer und seinem Ziel nun Schwimmen zu lernen.

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Teams mit Protagonisten

Abschließend kann man sagen, dass die Premiere der 6. Staffel ein voller Erfolg war. Die Besucher können auf jeden Fall gespannt sein, welche Protagonisten im nächsten Jahr Portraitiert werden – Schade das es bis dahin noch so lange ist.

In der Zwischenzeit kann der Film aber auf der Webseite unter http://stadtlandfluss-geschichten.de oder dem YouTube Kanal der Stadt-Land-Fluss-Geschichte angeschaut werden.

Wie „BlaBlaCar“ die Konkurrenz übernahm und was du davon lernen kannst

am 24. Oktober 2016 in Aktuelles, Projektarbeiten & Studien von
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Wenn ihr wie ich innerhalb von Deutschland oft und möglichst günstig mehrere hundert Kilometer hinter euch bringt, sind euch Fernbus, Bahn und Mitfahrgelegenheit bestimmt bekannt.

ICE

Quelle: http://www.bahnbilder.de/bilder/intercityexpress-1090-sprinter-muenchen-hbf-190526.jpg

Fernbus

Quelle: http://www.mobilaro.de/wp-content/uploads/2012/10/MeinFernbus_Bus.jpg

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich bei der Suche nach einer Fahrt von Mosbach nach Hamburg oft auf die Internetplattform „Mitfahrgelegenheit.de“ zurückgegriffen habe. Einmal habe ich tatsächlich auch eine Fahrt darüber gebucht. Doch als im Jahr 2013 dann auf einmal diese neue Online-Community „BlaBlaCar“ mit in den Suchergebnissen aufgetaucht war, wurden die Fahrten auf „Mitfahrgelegenheit.de“ immer dürftiger. Irgendwann hatte ich das Gefühl, es würden hier nur noch Fernbus- und Bahnfahrten angeboten werden.

Wohin waren die ganzen Fahrer verschwunden?

Im Umkehrschluss bot die Plattform „BlaBlaCar“ immer mehr Fahrten für meine gesuchte Strecke an.
Okay, das beantwortet wohl die Frage.

Doch warum wechselten auf einmal alle Fahrer von der jahrelang führenden Internetplattform „Mitfahrgelegenheit.de“ zu dem Neuling „BlaBlaCar“?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir einen Blick auf die jeweiligen Geschäftsmodelle der beiden Plattformen werfen und wie diese sich unterscheiden. Doch zunächst schauen wir uns die Entwicklung der beiden Plattformen etwas genauer an.

BlaBlaCar vs. Mitfahrgelegenheit

  • 2001 wurde „Mitfahrgelegenheit.de“ von der carpooling.com GmbH gegründet, ebenfalls dazu gehörte „Mitfahrzentrale.de“. Diese beiden Plattformen waren in den vergangenen 14 Jahren das Synonym für das Mitfahren in Deutschland schlechthin.
  • 2006 wurde die Gesellschaft „Comuto“ in Paris gegründet, mit dem Ziel, ein europaweites Netz aus Mitfahrzentralen aufzubauen. Die Internetplattformen von „Comuto“ werden unter der Marke „BlaBlaCar“ betrieben.
  • 2009 wurde die iPhone-App und 2010 die Android-App von „BlaBlaCar“ veröffentlicht.
  • Im April 2013 wurde BlaBlaCar gebührenfrei in den deutschen Markt eingeführt.
  • 2013 führte „Mitfahrgelegenheit.de“ Gebühren für Fahrtanbieter ein.
  • Im April 2015 gab „BlaBlaCar“ die hundertprozentige Übernahme der carpooling.com GmbH bekannt.
  • 2016 beginnt „BlaBlaCar“ schrittweise die Einführung eines Onlinebezahlmodells.
  • 2016 agiert „BlaBlaCar“ in 20 Ländern weltweit mit über 10 Millionen Nutzern.

Ist BlaBlaCar eine Online-Community?

BlaBlacar und Mitfahrgelegenheit.de lassen sich in die Kategorie Online-Community hineinstecken. Doch was genau versteht man unter einer Online-Community? Janzik (2011) hat dies folgendermaßen definiert:

„Eine Online-Community wird als Zusammenschluss von Individuen definiert, die ein gemeinsames Interesse und/oder Ziel teilen und sich regelmäßig virtuell mit Hilfe einer technischen Plattform im Internet treffen, um miteinander zu kommunizieren und Informationen auszutauschen.“

Das gemeinsame Interesse oder Ziel der Mitglieder ist bei BlaBlaCar und Mitfahrgelegeneheit.de entweder Mitfahrer zu finden oder eine Mitfahrgelegenheit zu finden. Außerdem bietet BlaBlaCar viele weitere Funktionen, die teilweise sehr stark an ein soziales Netzwerk erinnern, wie z.B. das Erstellen eines persönlichen Profils mit Bild. Was BlaBlaCar jedoch im Vergleich zu Mitfahrgelegenheit.de funktional herausstechen lässt, ist die Bewertungsmöglichkeit, bei der nicht nur Mitfahrer die Fahrer bewerten können, sondern auch genau umgekehrt.

Die Erlösmodelle von BlaBlaCar und Mitfahrgelegenheit.de

Erlösmodelle sind ein wichtiger Bestandteil internetbasierter Geschäftsmodelle. Diese bestehen aus einer Erlösquelle und einer Erlösform.

Quelle: Eigene Darstellung nach Buchheit (2009, S. 73)

Quelle: Eigene Darstellung nach Buchheit (2009, S. 73)

BlaBlaCar

BlaBlaCar-Mitgründer Nicolas Brusson sagte in einem Interview mit t3n:

„Wir schließen kommerzielle Ambitionen der Nutzer per Geschäftsmodell aus.“

Von der Einführung in Deutschland bis 2016 war die Nutzung von BlaBlaCar sowohl für die Fahrtanbieter als auch die Fahrtsuchenden kostenlos. Auch war die Plattform inklusive App komplett werbefrei.

Doch wie wenn nicht durch Gebühren oder durch Werbung konnte sich BlaBlaCar dann finanzieren?

Die Antwort darauf ist relativ einfach, wenn man BlaBlaCar nicht nur innerhalb Deutschlands sondern international betrachtet. Jedes Land, in dem BlaBlaCar interagiert, bildet einen eigenständigen Markt. Und jeder Markt wiederum beinhaltet sein eigenes Erlösmodell. So ist es in den meisten Ländern normal, dass mit der Plattform eine Onlinebezahlfunktion als „Paid Service“ (Erlösquelle) angeboten wird, welche pro Nutzung, also „Pay-per-use“, eine geringe Gebühr für die Fahrtsuchenden verlangt (Erlösform). Diese Onlinebezahlfunktion wurde 2016 zuerst kostenfrei, doch dann auch gegen Gebühr im deutschen Markt eingeführt. Neben dem finanziellen Ausgleich aus den anderen Märkten in den ersten drei jahren, erhielt BlaBlaCar im Juli 2014 eine Finanzierung von 100 Millionen US-Dollar.

Mitfahrgelegenheit.de

Mit der Erhebung von Gebühren für Fahrtanbieter hatte Mitfahrgelegeneheit.de ebenfalls als Erlösquelle „Paid Service“ und „Pay-per-use“ als Erlösform. Die Gebühr wurde immer dann fällig, wenn ein Fahrer eine Fahrt bei der Plattform einstellte. Dieses Erlösmodell klingt solange plausibel, bis ein Mitbewerber den gleichen Service komplett kostenlos anbietet. Warum Mitfahrgelegenheit.de dieses Erlösmodell nach dem Erscheinen des Konkurrenten BlaBlaCar eingeführt hat, ist entweder mit Blindheit oder mit der Ansicht, „wir verlassen das sinkende Schiff und versuchen noch so viel wie möglich mitzunehmen“, zu erklären.

Was du davon lernen kannst

Für den Aufbau deiner eigenen Online-Community – sei es in bestehenden Netzwerken oder als eigenständige Plattform – kannst du von „BlaBlaCar versus Mitfahrgelegenheit.de“ folgendes lernen:

  1. Du brauchst die „kritische Masse“ an Mitgliedern
    Das Wachstum einer Online-Community wird an der Anzahl der Mitglieder gemessen. Daraus resultiert auch der Erfolg einer Online-Community. Ist die kritische Masse einmal erreicht, entsteht durch Netzwerkeffekte ein exponentielles Wachstum. Je mehr aktive Mitglieder deine Community hat, desto attraktiver wird diese für potentielle Mitglieder. BlaBlaCar erreichte die kritische Masse unter anderem durch das Angebot einer App, wodurch gezielt auch die mobilen Internetnutzer „bekehrt“ wurden.
  2. Du brauchst die „kritische Masse“ an Content

    Genauso wichtig wie die kritische Masse an Mitgliedern ist die kritische Masse an Content. Bei BlaBlaCar und Mitfahrgelegenheit.de wurde der Inhalt von den Fahrtanbietern erzeugt, welcher Voraussetzung für die Fahrtsuchenden war, überhaupt der Community beizutreten. Auf der anderen Seite sind die Fahrtsuchenden jedoch genauso wichtig für die Fahrtanbieter. Bei Mitfahrgelegenheit.de stellten, aufgrund der Gebühren, immer weniger Fahrer Fahrtangebote ein. Wegen dieses fehlenden Contents, konnte man das Abwandern der Fahrtsuchenden sehr genau beobachten.

  3. Du musst die „ich-will-alles-kostenlos-Einstellung“ beachten

    Durch die Masse an Angeboten und der generellen Beitragsfreiheit bei Online-Communities sind Mitglieder grundsätzlich nicht bereit, Gebühren zu bezahlen. Weist deine Community jedoch eine starke Nachfrage oder ein Alleinstellungsmerkmal auf, kannst du trotzdem Gebühren erheben. Die finanzielle Basis von Online-Communities sollte aber nicht von Mitgliedererlösen abhängig sein.

  4. Du musst den Markt im Auge behalten

    Um eine dynamische Mitgliederabwanderung mit Gruppeneffekten zu vermeiden, musst du Missverhältnisse zwischen auferlegten Kosten und Attraktivität des Angebots vermeiden. Dies entsteht z.B., wenn wie bei Mitfahrgelegenheit.de ein Konkurrent den gleichen Service kostenlos anbietet.

In diesem Sinne: Gute Fahrt!

Unbewusst zum Growth Hacker ausgebildet

am 21. Oktober 2016 in ON-Life von
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Anfang des Jahres hatte ich eine Erleuchtung. Ich lauschte gerade den finalen Worten meines Professors in der letzten Vorlesung meines Studiums mit der schnittigen Bezeichnung „Online Medien“. Dabei hatte ich mich nicht ganz in die romantische Abschiedsstimmung meiner Kommilitonen einfinden können, sondern habe mich stattdessen gefragt, was ich denn da eigentlich studiert habe. Eine Frage, die ich mir nur deshalb gestellt habe, weil ich sie während der vergangenen drei Jahre unzählige Male skeptischen Freunden, Familienmitgliedern und Barbekanntschaften beantworten musste, ohne diese im Nachhinein genauso für das Thema begeistert zu haben, wie ich es bin. „Achso, also irgendwas mit Medien“, war die typische Reaktion nach meines zumeist 10-minütigen und mit brennendem Eifer abgehaltenen Pitchs und der dazu gehörigen wissenschaftlichen Einordnung des Begriffs „Online Medien“. Zumindest im Hinblick auf zukünftige Gehaltsverhandlungen sollte ich wohl noch etwas eingehender über das Thema reflektieren. Ich ging die Frage anders an: WAS bin ich denn nun? Was ist man, wenn man „Online-Medien“ studiert und als Bachelor of Arts abgeschlossen hat? Webdesigner? Softwareentwickler? Projektmanager? Online Marketer? Oder doch Statistiker? In der Tat zeigten sich mir derart viele verschiedene Möglichkeiten auf, so breit gefächert und interdisziplinär aufgebaut war mein Studium: Nahezu alle Aspekte, von der Planung, Entwicklung und Steuerung, bis zur Vermarktung digitaler Produkte und Dienstleistungen sind im Laufe der drei Jahre, sowohl in der Theorie als auch in der Praxis behandelt worden. Ein sicherlich wohl durchdachter und gut gemeinter Aufbau eines Studiums, der mich in diesem Moment allerdings an den Rand einer mittelschweren Identitätskrise brachte. Zumindest, bis ich mich an meine Reise in das Silicon Valley erinnerte; an meinen Ausflug in das Zentrum des US-amerikanischen, voll-digitalen Ökosystems aus Venture-Capital Gesellschaften und Hochtechnologie- Startups, in dem ein Begriff im Mittelpunkt jeder angehenden Diskussionsrunde stand: Growth Hacking: Ein Prozess, um Unternehmen respektive einem Produkt, strukturiert zu messbaren und skalierbaren Wachstumshebeln entlang der dazugehörigen Customer-Journey zu verhelfen. Anders gesagt: Der neuste, Buzzword-lastige Hype im Online-Marketing, der in erster Linie jungen Unternehmen zu Milliarden-Bewertungen verhelfen soll, wie es Facebook, Twitter, Airbnb oder Paypal vorgemacht haben. Zum Erreichen solcher ambitionierten Ziele, die in der Regel nur mit sehr begrenzten Budgets umgesetzt werden können, ist nicht nur ein ganz eigener Methodenkatalog erforderlich, der mit Techniken aus der Old-Economy und dem klassischen Marketing nicht mehr abgedeckt werden kann – es bringt auch eine ganz neue Berufsbezeichnung mit sich: Den Growth Hacker: Ein breit aufgestellter Kreativer, der mit Fähigkeiten und Kenntnissen aus Online-Marketing, Software-Entwicklung und Datenanalyse ausgestattet sein muss, um im Idealfall wöchentlich neue Wachstumsmöglichkeiten für sein Unternehmen zu identifizieren und mit geeigneten Strategien und Maßnahmen anzugehen.

Dazu entwickelt der Growth Hacker eigens auf ein spezifisches Produkt zugeschnittene Growth Hacks, innerhalb der Growth Hacking Customer Journey. Diese folgt dem Schema AARRR: Acquisition, also die Generierung von Aufmerksamkeit auf das Produkt, Activation, also das strukturierte Herbeiführen einer ersten, positiven Erfahrung mit dem Produkt, Retention, also Durchführen von Maßnahmen zur Kundenbindung, Refferal, das Schaffen von Anreizen zur Weiterempfehlung des Produktes und Revenue, also Maßnahmen zur Monetisierung.  Die Ergebnisse seines Handelns versorgen den Growth Hacker mit Daten, die von ihm auszuwerten sind, um wiederum neue Wachstums-Potenziale auszumachen. Er unterscheidet sich dabei grundlegend von einem klassischen Marketer, der heutzutage in erster Linie nur innerhalb der Marketing- respektive Werbeabteilung eines Unternehmens agiert und dementsprechend für das Absetzten von vorgegebenen Produkten zuständig ist. Der Growth Hacker besinnt sich stattdessen auf die eigentlichen Grundsätze des Marketings, wonach der Kundenwunsch im Mittelpunkt steht und Produkte dahingehend entwickelt werden, dass ein Product/Market Fit nachweisbar vorhanden ist, was durch den Growth Hacker und sein Team abteilungsübergreifend und in interdisziplinärer Arbeit geschieht. Andererseits ist die Arbeit des Marketers in der Regel auf das Maximieren des Absatzes ausgelegt, während der Growth Hacker seinen Fokus auf Wachstum, als das Maximieren des Kundenstammen legt.   Das Mindset des Growth Hackers ist es dabei, durch kreativen Einsatz begrenzter Ressourcen maximales Wachstum zum erzeugen. Ein Credo, dass mir, als gebürtigen Schwaben, sofort einleuchtete und mir half die ganze Materie sofort zu verinnerlichen.  Und mit diesen Erinnerungen kam die Erleuchtung: Das Online Medien Studium hat mich mit den vielen Fachbereichen und Schwerpunkten rund um die digitale Wirtschaft unbewusst zum Growth Hacker ausgebildet. Mit dem frisch errungenen Geistesblitz wand ich mich an unseren Studiengangsleiter Herrn Prof. Dr. Mester, der mir zu dieser nicht ganz so offensichtlichen Einsicht nur gratulieren konnte. Denn der Begriff „Growth Hacking“ kommt mit Bedacht nicht in der Bezeichnung oder Beschreibung unseres Studiengangs vor: Im angelsächsischen Sprachraum hat sich der Begriff respektive die Berufsbezeichnung zwar bereits durchgesetzt, aber gerade im akademischen Umfeld der deutschsprachigen Länder, findet sich noch keinerlei eindeutige Definition, geschweige denn eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Growth Hacking ist somit hierzulande noch nicht ganz gesellschaftsfähig. Gerade der Begriff „Hacker“ respektive „Hacks“ ist hier mit starken negativen, zumeist sogar kriminellen Assoziationen verbunden, während diese beispielsweise in den USA eher für kluge, kreative und innovative Lösungsansätze von Problemstellungen mit begrenzten Ressourcen verwendet werden.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich Konzepte wie „Growth Hacking“ hierzulande aber erst etablieren und durchsetzen können, wenn nicht nur Erfolgsgeschichten aus den USA in der Fachpresse zu finden sind, sondern auch europäische respektive deutsche Unternehmen erfolgreich Growth Hacking umgesetzt haben. Nichtsdestotrotz hat sich für mich persönlich die Frage nach meinem Studiums- und Berufsbild geklärt – wenn auch der Begriff des „Growth Hackings“ in meinem näheren Umfeld nicht weniger erklärungsbedürftiger sein dürfte, als „Online Medien“.

Den Bachelor in der Tasche – und jetzt?

am 10. Oktober 2016 in Aktuelles, ON-Life von
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Für uns Studierende des Kurses ON13 ist das Onlinemedien-Studium an der DHBW Mosbach jetzt vorbei. Ende September waren wir noch im Endspurt bei der Bachelor-Thesis und mussten alle zur mündlichen Prüfung antreten. Und dann war es geschafft!

Doch das “Hurra-wir-werden-Bachelor-Jahr”, wie Herr Prof. Dr. Wirth es betitelt, stellt uns alle vor eine weitere Herausforderung: Wie geht’s nach dem Abschluss weiter? Eine Umfrage, die innerhalb des Kurses durchgeführt wurde, kann das beantworten.

Die Meisten von uns (44,4 Prozent) bleiben bei ihrem Ausbildungsunternehmen. Dort haben sie einen sicheren Job, ein gutes Gehalt und / oder das Unternehmen ist nahe dem Wohnort. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass duale Studenten bereits drei Jahre lang die Gelegenheit hatten, ihr Ausbildungsunternehmen und die Kollegen kennenzulernen und verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen, die nach dem Studium weitergeführt werden können.

Den Rest unseres Jahrgangs (55,6 Prozent) zieht es in andere Richtungen. Während der ein oder andere noch nach dem perfekten Angebot sucht, haben 22,2 Prozent auch bereits einen Arbeitsvertrag bei einem anderen Unternehmen unterschrieben, das mehr Leistungen oder einen passenderen Job bietet.

Hier ein kurzer Überblick der Jobs, die die ON13-Studenten zukünftig ausüben werden:

  • Projektmanager im Online-Marketing
  • Produktmanager im Bereich Online
  • Marketingmanager
  • Web-Entwickler / Frontend-Entwickler
  • E-Business-Manager / E-Commerce Spezialist
  • Shopmanager
  • UX-Manager

Außerdem wird auch direkt in ein Master-Studium gestartet, die Welt bereist oder der Sprung in die Selbstständigkeit gewagt.

Einigen ist eine Auszeit – nach den drei Jahren Studium und arbeiten in einem Unternehmen – wichtig, andere möchten direkt im Job durchstarten. Doch egal worauf die Wahl letztendlich fiel und wie schwer die Entscheidung war, die allermeisten sind zufrieden.

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10 Gründe für ein Onlinemedien-Studium an der DHBW in Mosbach

am 04. Oktober 2016 in Aktuelles, ON-Life von
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Im nachfolgenden Artikel führe ich 10 Gründe auf, wieso Du Dich für ein Onlinemedien-Studium an der DHBW in Mosbach entscheiden solltest.

  1. Atmosphäre
    Ein großer Aspekt, welcher für das Onlinemedien Studium spricht, ist die familiäre Atmosphäre, die hier herrscht. In jedem Studienjahr gibt es nur einen Kurs, deshalb kennt man sich gut. Es gibt auch einen offiziellen Freizeitbeauftragten, der immer wieder Events für den Kurs plant. Wie zum Beispiel der wöchentliche Stammtisch. An diesem kommen auch oftmals Onlinemedien-Studenten der vorhergehenden und nachfolgenden Kurse, je nachdem wie es die Zeit erlaubt. Auch die Beziehung zu den Dozenten ist eine andere: Sie kennen (für gewöhnlich) die Namen der einzelnen Studenten, dadurch wirkt es nicht so distanziert. Man fragt den Dozenten viel eher mal, wenn man etwas beim 30.000ten Mal immer noch nicht kapiert hat.
  2. Gefordert, aber auch gefördert
    Wie in jedem anderen Studium auch wird man beim Onlinemedien-Studium ganz schön gefordert. Aber besonderer Vorteil in unserem Studiengang ist, dass man auch gefördert wird. Egal, wo der Schuh drückt: Man bekommt immer Unterstützung. Sei es von den entsprechenden Dozenten aus der Vorlesung, Kommilitonen aus dem eigenen Kurs oder dem ON-Team. Auch wenn man am liebsten den Kopf in den Sand stecken möchte, weil man denkt, dass man es nicht schafft, bekommt man immer wieder vermittelt, dass man es schaffen kann.
  3. Reale Projekte
    Einer der spannendsten Punkte des Studiums sind die realen Projekte. Beispielsweise findet im vierten Semester ein solches Projekt statt, dass vor echten Investoren präsentiert wird. (Perfekter Platz für Schleichwerbung 😉  – schaut mal auf geo-lo.com). Dank solcher Projekte lernst Du am besten fürs spätere (Berufs-)Leben und eine so große Aufgabe vereint alles Wissen, das man bisher erlernt hat. Wenn Du Lust hast, kannst Du Dir auch mal die Website Stadt-Land-Fluss-Geschichten anschauen, hier findest Du Infos zu einem weiteren, aufregenden Projekt des Onlinemedien- Studiengangs.
  4. Vielfalt der Studieninhalte
    Vom Noob bis zum Nerd – hier ist für jeden etwas dabei. Und das meine ich so, wie ich es sage (ok, in diesem Fall schreibe): Die Vielfalt des Studiums ist echt groß. Vom Fotografie-Kurs (für die Noobs des Studiengangs) bis hin zur Programmierung einer Web-App (Nerds gefragt!) ist alles dabei. Auch Projektmanagement oder Design kommen nicht zu kurz.
    Wenn Du Dich allerdings für das Studium entscheiden solltest, ist es sicherlich nicht falsch, bereits Programmierkenntnissen zu besitzen. Wenn Du Dich vorbereiten möchtest, könntest Du mal verschiedene Seiten wie w3schools  oder codecadamy durchstöbern.
  5. Die Stadt Mosbach
    Viele sagen zwar: „Oh, in Mosbach ist nichts los.“ Aber eigentlich lässt sich hier – dafür, dass es mitten in der Pampa liegt – schon gut die Zeit vertreiben. (Ich darf das sagen, denn ich komme aus der Gegend und kann das wirklich beurteilen.)
    Mosbach legt sich schon ziemlich ins Zeug, um etwas zu bieten. Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Märkten (z. B. Kunsthandwerkermarkt, Blumenmarkt, Kürbismarkt, etc.), es gibt ein Bowlingcenter, ein Freischwimmbad, verschiedene Bars wie das Ludwig, Brauhaus, oder eine Diskothek: das Airport, …
    Gut, im Winter ist in Mosbach wirklich kaum was los, aber: Es gibt einen wunderschönen Weihnachtsmarkt 😉 . Mit einer Großstadt wie Hamburg, Berlin oder München kann man es natürlich nicht vergleichen… Denn wir sind hier mitten auf dem Land. Idyllische Lage quasi.
    Sollte Dir mal echt die Decke auf den Kopf fallen, kannst Du Dich auch in den Zug setzen und nach Heidelberg düsen (Züge fahren ca. alle 30 Minuten).
  6. Dozenten/ Ansprechpartner/ Studiengangsleiter
    Ein großer Punkt, warum Du Dich für so ein Studium entscheiden solltest, sind die Dozenten und Ansprechpartner für den Studiengang Onlinemedien. Ok, das klingt als würde ich mich beliebt machen wollen, aber das ist nicht so. Bei diesem Studiengang steht einem jeder mit Rat und Tat zur Seite und man fühlt sich nicht im Stich gelassen. Auch wenn gerade echt die Hütte brennt, haben die Dozenten und Co. sehr oft ein offenes Ohr (Bezogen auf Fragen/Kummer, die das Studium betreffen – andere Sachen habe ich noch nicht ausprobiert – könnt ihr gerne ja mal ausprobieren und mir davon berichten). Außerdem verfügen die eingesetzten Dozenten über sehr viel praktische Erfahrung und erzählen auch gerne davon. Das macht das Studium abwechslungsreich und nicht so trocken. Außerdem sieht man mal, dass das Gelernte auch wirklich in der Realität genutzt und umgesetzt wird.
  7. Coole Leute
    Die Leute, die hier studieren sind echt cool (Haha, das ist wirklich schleimig). Durch die Vielzahl an unterschiedlichen Firmen kommen auch jede Menge verschiedene Leute in einen Kurs. Vom absoluten Programmier-Begeisterten bis hin zum Design-Liebhaber findest Du alles. Da in diesem Studium sehr (seeehr) viel in Gruppen gearbeitet wird, ist die Kombination oftmals echt hilfreich und interessant.
  8. Mathe und BWL sind machbar
    Falls Du kein großer Fan von komplizierten Gleichungen und langweiligen Steuergesetzgebungen bist, dann bist Du bei uns richtig! Im Pitch-Projekt im vierten Semester wird der BWL-Teil nur kurz angeschnitten. Dieser betrifft aber ausschließlich Dein Projekt und dementsprechend ist er interessant und bringt Dir auch etwas. Du wirst quasi nicht mit unnötigem BWL-Kram, den Du nie wiederverwenden wirst, totgequatscht. Eine weitere riesige Erleichterung dürfte der Punkt sein, dass Du Deine Hauptstudienzeit nicht damit verbringst mit Zahlen oder Formeln zu jonglieren. Klar, ganz ohne Mathe geht es nicht – aber hey, das packst Du!
  9. Berufsmöglichkeiten
    Durch die Vielfalt im Studium, welche ich bereits beschrieben hatte, hat man eine Vielzahl an verschiedenen Einsatz- und Berufsmöglichkeiten nach dem Studium. Beispielsweise kannst Du Dich in Richtung Usability weiterbilden oder auch Richtung Projektmanagement, Design oder Programmierung gehen.
  10. Studienfinanzierung
    Geld regiert die Welt. Damit Du während dem Studium noch mit regieren kannst, bekommst Du Geld. Nein Spaß, natürlich nicht zum Regieren, sondern zum Ausgeben im H&M – 5 Gehminuten von der DHBW entfernt (Ok, werden wir mal wieder ernst).
    Ein großer Anreiz für das Studium ist, dass Du auch während Deiner Zeit an der DHBW zum Einen Dein Gehalt bekommst, und zum Anderen die Chance hast, im Unternehmen Dein Erlerntes gleich umzusetzen.

Wenn Dich diese 10 Gründe absolut davon überzeugt haben, Onlinemedien an der DHBW Mosbach zu studieren, freut mich das natürlich riesig.
Willst Du Dich allerdings noch ein bisschen (objektiver / sachlicher) informieren, findest Du auf der DHBW-Seite nähere Informationen zum Studiengang. Zusätzlich ist dort eine Liste von Firmen, welche das Studium als dualer Partner anbieten.
So, dann bin ich jetzt auch schon am Ende.

Wir sehen uns in Mosbach.
Bis dann!
Luisa