Sass

am 22. September 2016 in Aktuelles von
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„Sass makes CSS fun again“, mit diesem Satz wollen die Autoren von SASS vermitteln, dass CSS (Cascading Style Sheets) durch SASS wieder Spaß machen soll. Auch wenn viele Anfänger sich nun fragen warum CSS keinen Spaß machen sollte, wenn es doch so viele Möglichkeiten mit sich bringt. CSS3 bringt viel Features mit, wie beispielsweise Animationen, neue Möglichkeiten der Typografie oder media-querys. Doch CSS3 bringt auch mehr Komplexität mit sich. Mehr Komplexität und
doch nur die gleichen, alten Möglichkeiten zum Arbeiten. Das Sortiment besteht lediglich aus Selektoren, Attributen und Werten. SASS steht für „Syntactically Awesome Stylsheets“ und ist eine Stylesheet Sprache, entworfen von Hampton Catlin und entwickelt von Nathan Weizenbaum. SASS versteht sich als Metalanguage, und ist eine Scriptsprache welche zu reinem CSS kompiliert wird.

SCSS steht für „Sassy CSS“ und existiert seit SASS 3.0 und soll vor allem bei der CSS3 Entwicklung unterstützen.
SASS war ursprünglich Teil des Haml Projektes bevor es zu einem eigenständigen Projekt wurde.
Es soll einem also Spaß bereiten, doch kann es auch mehr als CSS?
Die Antwort ist Nein.
SASS soll das stylen mit CSS unterstützen und Arbeit abnehmen. Nebenbei wird dem Ganzen eine Prise Spaß beigemischt.
Es bietet keinerlei neue Attribute und Möglichkeiten Markup zu stylen! Auch wenn SASS dynamisch scheint so bleibt am Ende doch nur ein statisches CSS.
SASS unterstützt Entwickler besonders in dem es die „Dry“-Regel befolgt.
„Don‘t Repeat Yourself“ lautet die Regel ausgesprochen und vermittelt die Dringlichkeit die Redundanz zu vermindern.
Z.B. kann durch SASS die hohe Wiederholungsrate an Selektoren reduzieren.
Durch SASS wird aus folgendem CSS ein SASS Code-Abschnitt ohne Redundanz.

css vs sass

Abbildung: Darstellung der Hauptnavigation in CSS und in SASS

Hierbei wird verschachtelt um Wiederholungen der Selektoren zu vermeiden. Dies spart nicht nur Zeit, sondern bietet auch die Möglichkeit
schnell Änderungen durchzuführen, falls die ungeordnete Liste (ul) z.B. zur geordneten Liste (ol) werden soll. Neben Variablen, gibt es auch noch
zusätzliche Möglichkeiten die SASS bietet. SASS versteht mathematische Ausdrücke, wie z.B. 1em + 1em oder auch mit Variablen: $width + 50px .
Des Weiteren kann SASS Schleifen verstehen, sowie Bedingungen und Logik Operatoren und sogar eigene Funktionen.

Als Fazit gibt es nur noch zu sagen: SASS ist ein tolles Tool um gut lesbaren, nicht redundanten kurzum großartigen CSS Code zu bauen.
Wer sich weiter darüber belesen will kann unter http://www.sass-lang.com/ nachschauen.

 

Quellen:

Abbildung : Eigene Darstellung

http://sass-lang.com/

Drupal – nur Übung macht den Meister

am 15. September 2016 in Aktuelles von
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Morgens pünktlich um 8:00 Uhr sitze ich am Arbeitsplatz. Der allererste Arbeitstag.
Neugier und auch ein bisschen Angst kommt in mir auf. „Wir arbeiten mit Drupal“ – das hatte der Chef gesagt.
“Drupal“, was ist das eigentlich?
Nach einigen Recherchen liegt eines auf der Hand. Drupal ist ein Content-Management-System (CMS), das open-source CMS mit der größten Community weltweit.
Für Profis? Ein umfangreiches Framework mit dem man die erstaunlichsten Webseiten bauen kann.
Als Anfänger? Das absolute Chaos!

drupal-learning-curve

Abbildung 1: Lernkurve von bekannten CMS

Das von Dries Buytaert konzipierte CMS Drupal fordert einen hohen Lernaufwand. Doch der lohnt sich!
Mit Drupal lässt sich jede Webseite umsetzen, ob es sich um den Blog von einer Einzelperson handelt oder um eine Firmenwebseite die abertausend Mitarbeiter umfasst.
Alles ist möglich. Doch genau an diesem Punkt bleiben Anfänger wie ich hängen. Denn auch wenn die Möglichkeiten unendlich sind,
muss man erst einmal herausfinden wie diese umzusetzen sind. Ohne Unterstützung oder Vorkenntnisse dauert dieser Vorgang Jahre.
Wie auch bei vielen anderen Dingen ist hier Ausdauer gefragt.

Das plattformunabhängige CMS basiert auf PHP, eine an C und Perl angelehnte Skriptsprache. Zur Datenbankverwaltung werden MySQL und MariaDB empfohlen.
Wie fast jedes CMS besteht Drupal aus den „Core“-Elementen (Kernelemente) und Modulen die beliebig eingespielt werden können.
Seit 2001 entwickelt die Drupal Community zusammen weitere Versionen von Drupal; die neuste Version (Drupal 8.1.2) wurde am 2. Juni 2016 herausgebracht.
Seiten wie https://www.whitehouse.gov/, http://www.wfp.org/ oder http://www.greenpeace.de/ wurden mit Drupal realisiert.
Letztere wurde durch meinen Ausbilsdungsbetrieb erdfisch umgesetzt. Alle Module, die auf diesen Seiten eingesetzt werden, wurden von der Drupal Community mit dem
Peer-Review-Prinzip (Mehr-Augen-Prinzip) untersucht. Dadurch wird unter anderem „unsauberer“ Code aussortiert und an die Drupal Coding Standards angepasst.
Durch die strenge Aufsicht von dem entwickelten Code werden Sicherheitslücken im CMS geschlossen. Außerdem bildet sich der Modulentwickler durch die Hilfe der Community weiter.
Als Anfänger habe ich durch die Community und meine Arbeitskollegen schon viel gelernt.

Ein Jahr nach meinem ersten Arbeitstag sitze ich, wie jeden Wochentag, im Büro und freue mich auf den Tag.
Obwohl ich viel lernen musste und es weiterhin viel zu lernen gibt, macht die Arbeit mit Drupal Spaß.

Mein Motto dabei lautet: „Nur Übung macht den Meister!“

 

Quellen:

Abbildung 1: http://drupal-in-duesseldorf.de/sites/default/files/drupal-learning-curve.jpg

Zum weiterlesen:

Stefan Borchert, Anja Schirwinski (2015): Drupal 8 Configuration
Management, 1st edition, Birmingham: Packt Publishing Ltd. 2015

John K. VanDyk and Matt Westgate (2007): Pro Drupal Development, 1st
Edition, New York: Apress 2007

Todd Tomlinson and John K. VanDyk (2010): Pro Drupal 7 Development, 3rd
Edition, New York: Apress 2010

Benjamin Melancon, Jacine Luisi, Karoly Negyesi, Greg Anderson, Bojhan
Somers, Stephane Corlosquet, Stefan Freudenberg, Michelle Lauer, Ed
Carlevalem, Florian Loretan, Dani Nordin, Ryan Szrama, Susan Stewart,
Jake Strawn, Brian Travis, Dan Hakimzadeh, Amye Scavarda, Albert Albala,
Allie Micka, Robert Douglass, Robin Monks, Roys Scholten, Peter Wolanin,
Kay VanValkenburgh, Greg Stout, Kasey Qynn Dolin, Forest Mars, Sam
Boyer, Mike Gifford, and Claudina Sarahe (2011): The Definitive Guide to
Drupal 7, 2011 edition, New York: Apress 2011

Joshua Kopel, Bronius Motekaitis, Joe Shindelar (2012): Managing
configuration in Drupal 8 Online im Internet,
https://www.drupal.org/documentation/administer/config vom 04.04.2012,
Abfrage vom 13.06.2016 um 09:40 Uhr

Workflow-Management

am 05. September 2016 in Aktuelles von
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Die Firma Xelbert GmbH steckt in der Klemme. Vor bereits drei Tagen hätte ein Webseiten-Launch, drei kleinere Tickets und außerdem noch einen Vortrag vor einigen Kunden abgehakt sein müssen. Doch keine dieser Aufgaben wurde erledigt. Die Webseite ist immer noch nicht online, die Tickets vegetieren im Ticketsystem vor sich hin und der Vortrag war die reinste Blamage. Doch warum gibt es solche Probleme bei Xelbert? Die Erklärung ist einfach. Niemand in der Firma weiß, wie man organisiert und plant. Es besteht kein Workflow. Jeder arbeitet für sich und zugleich durcheinander. Dabei entsteht kein geregelter Arbeitsablauf. Folglich wurde keine der Aufgaben rechtzeitig fertig.

An der Beispielfirma Xelbert sieht man, dass Workflow-Management an Bedeutung zunimmt. In der durchorganisierten Wirtschaft von heute muss man einen Plan haben um nicht unterzugehen. Doch ein grober Arbeitsplan reicht meistens nicht. Hier kommt das Workflow-Management ins Spiel. Workflow-Management beschreibt das „managen“ von Workflows. Zu Deutsch also das Verwalten von Arbeitsprozessen. Die allgemeinen Ziele dieses Vorgehens sind z.B. die Qualitätssteigerung der Arbeit oder die Reduzierung der Bearbeitungs- und Aufwandskosten. Außerdem soll die Flexibilität und die Transparenz der Arbeitsprozesse (z.B. zur Statusanalyse) gesteigert werden.

Meist wird ein Workflow elektronisch festgehalten, allerdings kann die Dokumentation ebenso per Hand erfolgen. Einige Firmen benutzen auch beide Methoden um ihre Ausführungen festzuhalten. Egal auf welche Weise notiert wird, das allerwichtigste ist zunächst den Workflow festzulegen. Die Benennung der einzelnen Aufgaben ist meist das Schwierigste, da oftmals zu oberflächlich gearbeitet wird. Es kommt selten vor, dass ein Workflow zu detailliert geplant wird. Ein typisches Beispiel für zu wenig Planung wäre: „Der erste Schritt ist die Entwicklung, der zweite Schritt ist die Kundenkommunikation“. Wiederum wäre beispielsweise: „Ich fahre meinen Computer hoch. Ich logge mich ein. Dann mache ich mir einen Kaffee“ zu detailliert. Zwischen diesen beiden Extremen muss also eine Mitte gefunden werden. Der Workflow für ein Webseiten-Deployment könnte wie folgt lauten:

  1. Aufgabenentgegennahme
  2.  Aufgabenabwicklung (innerhalb der Firma)
  3. Arbeit/Entwicklung
  4.  Code-Review
  5.  Testing

Je nach Firma/Mitarbeitern kann mehr oder weniger detailliert erklärt werden, worum es sich bei den einzelnen Schritten handelt. Außerdem sollten Standards festgelegt werden, die definieren wann eine Aufgabe abgeschlossen ist, wie z.B.: „Die Testing-Phase ist erst vorbei, wenn alle neuen und alten Methoden überprüft und als funktional eingestuft wurden“. Des Weiteren kann aus dem notierten Workflow ein Firmenhandbuch entwickelt werden, welches die internen Prozesse der Firma erklärt. Dieses kann dem Kunden vorgelegt werden um einen Einblick zu gewähren und einen guten Eindruck zu hinterlassen.
Die Firma Xelbart GmbH hat inzwischen ein Betriebshandbuch, welches die Arbeit der Firma darlegt und dem Unternehmen bereits zu neuen Kunden verhalf. Alle Aufgaben und Anforderungen die der Firma gestellt werden, werden nun effizient und zuverlässig erledigt.

Und wem ist dieser Erfolg zu verdanken?

EPSON scanner image

Abbildung: Atilla the manager

 

Quellen:

Abbildung: http://blog.postjoint.com/wp-content/uploads/2013/10/121119.attila.jpg

Mein Besuch bei Google in München

am 31. August 2016 in Aktuelles, ON-Life von
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Google Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Hauptsitz in Mountain View, Kalifornien. Das Unternehmen wurde hauptsächlich durch Ihre gleichnamige Suchmaschine „Google“ bekannt. Google rechnet Unternehmenskultur und die Interaktion zwischen ihren Mitarbeitern sehr hoch an. Daher wird Kommunikation und Informationsaustausch, sowohl in den Teams als auch teamübergreifend durch einzigartige Büroinfrastruktur und zahlreichen anderen Prinzipien, stark gefördert.

Was macht also Google Inc. so erfolgreich? Das Unternehmen selbst sagt: „Unsere Mitarbeiter machen Google zu dem, was es ist“. Daraus könnte man ableiten, dass die Mitarbeiter, auch bezeichnet als “Googler”, selbst der Schlüssel zum Erfolg sind. Wenn man die Hypothese weiter verfolgt stellt sich die Frage, inwiefern Google Maßnahmen ergreift, um sich den Erfolg weiterhin zu sichern oder eventuell sogar noch zu steigern.
Ist die einzigartige Arbeitsumgebung dafür ausschlaggebend, die Google Ihren Googlern bietet? Bildet euch doch selbst eine Meinung darüber.
Im Folgenden wird von meinem Besuch im Google-Büro, ermöglicht durch meine Unternehmen (Hornbach Baumarkt AG), in München berichtet:

GoogleBureoAussen

Abbildung 1: Das Büro von Google in München von Außen

In dem neu erbauten Google-Büro in München sind ca. 400 Mitarbeiter beschäftigt. Als wir nach 3 1/2h Fahrt dort angekommen sind, erwies sich die Parksituation als fürchterlich. Ringsherum befinden sich etliche, riesige Bürogebäude und nur eine sehr geringe Anzahl an Parkplätzen, was die Mitarbeiter letztendlich “zwingt“ die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen.
Am Empfang angekommen wurden uns direkt die Führungsleiter vorgestellt, die uns sofort in einer der vielen Meeting Räume von Google geführt haben. Als erstes bemerkten wir das High-Tech Niveau der eingebauten und genutzten Geräte. Sowohl zwei mindestens 50 Zoll große Flachbildschirme, als auch eine Telefonspinne und eine kleinen Cam, die mit Leichtigkeit den ganzen Raum aufnehmen konnte, stehen den Mitarbeitern zur Verfügung.
Wir wurden durch die zwei vorhandenen Kantinen geführt, in denen täglich 3 kostenlose Mahlzeiten für alle Mitarbeiter serviert werden. Diese Mahlzeiten werden von den Sternenköchen zu festen Uhrzeiten angefertigt, sodass die Googler, falls gewollt nur noch zugreifen müssen. Sprich das Unternehmen entlastet Ihre Mitarbeiter alleine schon dadurch, dass sie sich keine Gedanken mehr über Ihr Mittagessen oder Frühstück machen müssen. Zudem besitzen Googler die Möglichkeit je nach Belieben, in dem miteingebaute Fitness-Studio selbstständig zu trainieren, sich von den dort angestellten Trainern trainieren zu lassen oder aber dessen Kurse zu besuchen. Trotz den Annehmlichkeiten, die uns bisher vorgestellt wurden, finden sich auch bei Google zum größten Teil Großraumbüros wieder.
Jedoch bietet das Unternehmen seinen Angestellten dementsprechend etliche Rückzugsorte an. Zum Beispiel Ruhe-Räume oder Leseecken. Sämtliche Rückzugsorte, sogenannte „Themenräume“, sind von den Innenarchitekten entsprechend nach einem speziellen Thema individuell eingerichtet und gestaltet.
Wir wurden zum Beispiel durch solch einen Themenraum, in diesem Fall mit Snowboards und Skier verziert, geführt.
Neben den zahlreichen Aktivitätsmöglichkeiten im Spiele –und Musikraum, wie PS4 spielen, mit Klavier, Gitarre, Flöte etc. zu musizieren oder aber Zeit mit den Gemeinschaftsspielen zu verbringen, ist in jedem 50Meter Radius eines Mitarbeiters eine Miniküche erreichbar, in der sämtliche Getränke und Snacks kostenfrei erhältlich sind.
Zusätzlich wird den Googlern die Möglichkeit geboten sich auf dem Hof mit Fußball, Basketball und Volleyball zu vergnügen oder auch mal eine kleine Entspannungspause auf der wunderschönen Dachterasse einzulegen.
Selbst eine halbstündige, kostengünstige Massage von einer professionell, ausgebildeten Masseuren ist dem Arbeitgeber für seine Googler nicht zu viel.

Laufwerke zum Speichern von Daten? Kennen die Mitarbeiter nicht. Hier wird alles was sie brauchen in der Cloud gespeichert. Zudem haben die Googler Zugriff zu jeglichen Analyse- und Auswertungsdaten, welche dem Unternehmen zur Verfügung stehen. Vor allem bezüglich der aktuell großen Angst vieler Unternehmen Daten außerhalb der Führungsebene zu verbreiten ist das eine Besonderheit.
Ihnen wird sogar die Möglichkeit geboten, das Vorgehen des Unternehmens mit Hilfe eines Online-Portals kritisch zu hinterfragen. Außerdem können sie jeden Freitag, an dem TGIF-(Thank-God-IT`s-Friday)-Vortrag teilnehmen. Dort ist immer mindestens einer der Mitgründer von Google anwesend ist,
Nach einem langen und ereignisreichen Tag lässt sich festhalten, dass Google alles dafür macht, damit sich dessen Mitarbeiter am Arbeitsplatz wohl fühlen und sich effektiv auf die Arbeit stürzen können.

GoogleBueroTerasse

Abbildung 2 : Außenterrasse von “Google-München”

Quellen:
Abbildung 1: http://www.com-magazin.de/img/6/2/1/5/9/8/Google-Muenchen_w599_h500.jpg

Abbildung 2: http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/dachterrasse-zwischen-den-buero-bloecken-im-neuen-google-haus-52008590-45282384/2,w=559,c=0.bild.jpg

weitere Quellen:

https://www.google.com/intl/de_de/about/company/facts/culture/

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/unternehmen-so-sieht-das-wohlfuehl-buero-von-google-in-muenchen-aus-1.2941336

Holt das Popcorn, ON16 ist da!

am 10. August 2016 in Aktuelles von
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Hallo liebe ON16erin bzw. Hallo lieber ON16er,

zunächst ein DICKES Willkommen im Onlinemedien-Studiengang! Obwohl wir uns noch nicht getroffen haben, sind wir (ON15) uns sicher, dass wir uns prächtig verstehen werden! Und hier gleich einmal zwei Traditionen unseres Studiengangs:

Zum einen werden die Erstis ordentlich willkommen geheißen und zum anderen wird für sie eine Facebook-Gruppe gegründet.
Unter diesem Link findest du sie: https://www.facebook.com/groups/882964731831110/?ref=bookmarks

Was du dir zudem unbedingt gut merken solltest:
Jeden Mittwoch oder Donnerstag findet der Stammtisch statt. Meistens trifft man sich studiengangsübergreifend im Ludwigs oder im Brauhaus von Mosbach, um dann gemeinsam abzuhängen und jede Menge Spaß zu haben. Natürlich sind du und jeder deiner Kommilitonen herzlichst dazu eingeladen uns beizustoßen. Der Stammtisch wird momentan von Christina Tietz, der Freizeitbeauftragten von ON15, organisiert. Wenn du Fragen hast, stell sie einfach in der Gruppe an sie.
Der Veranstaltungsort und die Zeit werden euch jede Woche neu per Facebook mitgeteilt (meist ziemlich knapp davor). Seid also aufmerksam! Natürlich könnt ihr auch persönlich Kontakt zu uns aufnehmen. Keiner von uns beißt, versprochen!
Als kleiner Tipp: Der Sommer ist dieses Jahr wieder sehr warm. Meistens fühlt man sich im Gebäude, trotz ausgiebigem Lüften, wie Popcorn. Also viel Wasser mitnehmen und:

'You better put on some lotion.'

Abbildung: You better put on some lotion.’

 

Quellen:

Abbildung: https://s3.amazonaws.com/lowres.cartoonstock.com/food-drink-popcorn-kernel-lotion-suncream-sun_cream-dre2240_low.jpg

User-Centered Design (UCD)

am 01. August 2016 in Tech, Tools & Bücher von
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Produkte, Onlineshops und Webseiten etc. sind eben nur dann erfolgreich, wenn sie auf die Bedürfnisse, Erwartungen und Ziele der zukünftigen Nutzer zugeschnitten sind.
Was könnte daher noch hilfreicher sein als ein benutzerorientierter Prozess um ein jeweiliges Produkt zu generieren? Richtig, nichts!

Also was ist dieses „User-Centered Design“ überhaupt und wie wendet man es an?

Unter dem Begriff „User-Centered Design“ versteht man einen benutzerorientierten Prozess, der das Ziel hat, ein für den Nutzer gebrauchstaugliches (Usability) Produkt zu schaffen, welches ihm ein positives Nutzererlebnis (UX) bietet.
Der „UCD“- Prozess ist zudem ein iteratives Vorgehen, in welcher der User von Anfang an bis zur Fertigstellung des Produkts die Schlüsselfigur darstellt.
Dieses Vorgehen lässt sich in 4 Phasen gliedern:

 1. Analyse des Nutzungskontextes

a) Die Gestaltung basiert auf einem umfassenden und genauen Verständnis des Benutzers (Kenntnisse + Fertigkeiten + Erfahrungen) und seiner Aufgaben (zur Zielerreichung erforderlichen Aktivitäten), sowie dessen Arbeitsmittel und Organisation (Firmenkultur => technisch-soziales Umfeld)

 2. Entwicklung und Definition von Nutzungsanforderungen

a) Aus der Kontextanalyse werden Nutzungsanforderungen abgeleitet, die während des Entwurfsprozesses umgesetzt werden sollen.

Eigenschaften von Anforderungen

Abbildung 1: Eigenschaften von Anforderungen

3. Konzeption und Entwurf

a) Man macht die Gestaltungsidee für den Benutzer erlebbar, indem man den zuvor definierten Nutzungsanforderungen nach und nach Gestalt gibt. Dabei folgt man der „Kultur des Ausprobierens“ (=>Wegwerfen tut nicht weh) und geht von der zunächst „groben“ Gestaltung über zur „Feinen“.
b) Zu Unterscheiden gilt zwischen folgenden Prototyping-Stufen

  • Konzeptioneller Prototyp (Verbale Beschreibung)
  • Papierprototyp (Handskizze)
  • Statische Bildschirmdarstellung
  • Dynamische Simulation (Simul¬ation einfacher Abläufe)

4. Evaluation
a) Die Gestaltungslösungen/Prototypen werden nun aus der Benutzerperspektive evaluiert und je nach Anwendungsfall und Feedback weiter optimiert. Zuletzt erfolgt noch die Prüfung, ob diese auch wirklich die Nutzungsanforderungen erfüllen.

Das zentrale Merkmal des UCD-Prozesses ist ein zielorientiertes, iteratives Wechseln zwischen Analyse-, Design- und Evaluationsprozessen, sowie die Fortentwicklung ihrer jeweiligen Resultate.

Nach korrekter Anwendung dieser Methode steht eurem Unternehmenserfolg kaum noch etwas im Wege!

Zum Schluss das Ganze noch als übersichtliche Grafik zusammengefasst:

Wechselseitige Abhängigkeit menschenzentrierter Gestaltungsaktivitäten

Abbildung 2: Wechselseitige Abhängigkeit menschenzentrierter Gestaltungsaktivitäten


Quellen:

Usability Toolkit

Ergo Online

Usability in Germany

Frauenhofer FIT – Zertifizierter Usability Engineer (Ausbildung zum zertifizierten Usability Engineer Ordner 23. – 27.02.2015)

Procontext

Thinkneuro

Mannsmedia

Abbildung 1: Procontext

Abbildung 2: Ergo Online