Onlinemedien studieren – Hier stehen alle Möglichkeiten offen

am 31 Jan 2017 in Aktuelles von
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In diesem Beitrag möchte ich, als Onlinemedien Studentin, nochmals die Rolle unseres Studiengangs erläutern. Dieser richtet sich vor allem an die derzeit studierenden Onliner, aber auch für Studieninteressierte kann dieser eine nützliche Information sein.

Der Studiengang Onlinemedien lehrt sehr viele, für den einen mehr, für den anderen weniger interessante Themengebiete. Weiß man zu Beginn noch nicht, wo seine Stärken und Schwächen liegen, weiß man dies spätestens nach dem Studium. Mittlerweile habe ich aber schon mehrmals gehört, dass manche Studenten bereits während des Studiums meinen, am Ende nichts wirklich zu beherrschen. Setzt man die vielen verschiedenen Kurse mit der zur Verfügung stehenden Zeit in den Theoriephasen gleich, ist dies auch kein Wunder. Hier möchte ich jedoch meine Kommilitonen bitten, einmal an den Tag zurückzudenken, als sie sich zum ersten Mal mit unserem Studiengang vertraut gemacht haben. Auf der Webseite der DHBW wird dieser nämlich folgendermaßen beschrieben:

„Es wird ein breiter interdisziplinärer Lehransatz verfolgt, d. h. alle wichtigen Disziplinen, die an der Konzeption und Produktion von Onlinemedien beteiligt sind (Informatik, Gestaltung, Ergonomie, Recht, Projektmanagement …), werden berücksichtigt. Im Zentrum stehen die Themen Informatik und Gestaltung mit dem Ziel, als Dolmetscher zwischen den Bereichen Technik und Marketing/Kommunikation arbeiten zu können. Abgerundet wird das Studium mit einigen ausgewählten Bereichen der Betriebswirtschaft und des Rechts sowie sozialen und methodischen Fertigkeiten.“ http://www.mosbach.dhbw.de/onlinemedien/konzept.html

Hier wird deutlich, dass es überhaupt nicht beabsichtigt ist, die Studierenden als Profis auf allen Gebieten aus dem Studium zu verabschieden. Es ist gewollt, dass man am Ende “nichts wirklich kann“. Was sich sehr negativ anhört, ist aber eigentlich eine gute Sache! Den Studenten soll in der wenigen Zeit so viel wie möglich mit auf den Weg gegeben werden. So hat man nach dem Studium ziemlich vieles aus dem Bereich Onlinemedien kennengelernt und kann so für sich entscheiden, was einem am meisten liegt und Spaß macht. Vor allem im Bereich Informatik ist es doch viel besser, mehrere Sprachen bereits gesehen zu haben. Dementsprechend bleibt es einem selbst überlassen, mit welcher Sprache man später arbeiten möchte, wodurch es einem erspart bleibt, sich mit der einen herumzuschlagen, welche der unterrichtende Dozent als besonders angenehm empfand. Betrachtet man zudem das im Konzept beschriebene Ziel des Dolmetschers, sollten die erlernten Grundkenntnisse völlig ausreichen.

Was außerdem anzumerken ist und vor allem diejenigen betrifft, die direkt nach dem Abitur zu studieren begonnen haben, ist, dass es sich bei der DHBW zwar um eine Art “Schule“ handelt, diese allerdings nicht mehr mit der vorher besuchten Einrichtung zu vergleichen ist. Es kann durchaus vorkommen, dass Lehrinhalte – egal welchen Umfangs – durch die Studenten selbst erarbeitet werden müssen. Dies ist vor allem darin begründet, dass nur wenig Zeit zur Verfügung steht und verfolgt das Ziel, die Studenten an das selbstständige Arbeiten und Organisieren heranzuführen.

Vielleicht konnte ich hiermit den verzweifelten Mitstudenten zeigen, dass es doch gar nicht schlimm ist, von allem ein Bisschen zu beherrschen. Zudem schlage ich vor, sich bereits während des Studiums darüber Gedanken zu machen, in welchen der beschnupperten Bereiche man später einsteigen möchte. So verfolgt man ein Ziel, in welches man sich auch neben dem Studium einlesen kann und hat am Ende nicht das Gefühl, “nicht wirklich was zu können“.

Business Knigge

am 18 Jan 2017 in Aktuelles von
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Können Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitstag erinnern? Von meinem ersten Arbeitstag ist mir eines besonders im Gedächtnis geblieben. Und zwar, dass ich überhaupt nicht wusste, was ich anziehen und wie ich mich verhalten soll. Was ist denn normal? Welche Kleidung ist passend? Gibt es allgemeine Verhaltensregeln?

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Gutes Benehmen und die richtige Kleidung sind im Job entscheidend. Nicht nur deshalb gibt es auch das Sprichwort: „Kleider machen Leute“. Weil nur die wenigsten Firmen einen Knigge Ratgeber haben, werden in diesem Bericht einige wichtige Tipps gegeben, die Sie beachten sollten.

Ein großes Problem ist, dass man zum Beginn des Arbeitslebens noch gar nicht weiß, was gutes Benehmen in einem Unternehmen bedeutet. In der Schule gibt es keine Vorgaben zu Kleidung, Ausdrucksweise und Sprache. Auch in der Freizeit wird Knigge anders definiert.

Gerade als Berufsanfänger ist es deshalb schwer, die passende Kleidung für die Arbeit zu finden. Was ist angebracht? Wie mache ich einen guten Eindruck? Solche Fragen stellt sich jeder. Natürlich ist das in jeder Branche unterschiedlich, aber es gibt dennoch einige Regeln, die jeder Arbeitnehmer beachten sollte.

Bevor man die Frage, wie man Knigge richtig umsetzt, beantwortet, muss man sich erst einmal fragen, was Knigge überhaupt ist? Knigge beschreibt, wie man zivilisiert und konfliktfrei miteinander umgehen kann. Namensgeber von Knigge war Adolf Freiherr Knigge. Er hat über dieses Thema ein Buch verfasst. Auch wenn dieses Buch heutzutage nur noch selten gelesen wird, hat es den Grundstein für die Definition von Knigge gelegt.

Aus diesem Grund werden im Folgenden die wichtigsten, modernsten und relevantesten Knigge Regeln zusammengestellt. Wenn Sie diese wenigen Regeln beachten, können Sie jede Situation charmant meistern und einen professionellen Eindruck an ihrem ersten Arbeitstag und im Arbeitsumfeld hinterlassen.

Kommunikation

Gespräche sollten höflich und distanziert geführt werden. Dafür sollte man sich auf den Gesprächspartner einlassen und deshalb währenddessen auch keine anderen Dinge machen, wie Telefonate durchführen oder Mails checken. Außerdem sollte man pünktlich bei Terminen erscheinen. Am besten zehn Minuten früher als ausgemacht. Seinen Gesprächspartner sollte man zu Beginn mit “Sie“ ansprechen, wenn nichts anderes ausgemacht wurde. Später kann zum “Du“ gewechselt werden, wenn das nach Absprache passiert und in dem Unternehmen üblich ist. Zusätzlich ist es wichtig, dass eine Visitenkarte beachtet wird, wenn man eine bekommt und diese nicht sofort einpackt oder wegwirft.

Äußeres Auftreten

Kleider machen Leute. Das ist nicht irgendein Spruch, sondern entspricht der Realität. Der Mensch ist so veranlagt, dass er zuerst auf das Äußere schaut und dann schon einen Eindruck von der Person hat. Deshalb sollte man am Anfang besonders auf die passende Kleidung achten. Am ersten Arbeitstag lieber etwas zu schick kommen. Es sollte zu dem Unternehmen passen. So kleidet man sich in einer Bank anders als in der IT-Branche oder als Erzieher.

Sonstiges

Zuletzt ist es wichtig, positive Laune zu vermitteln und keine Vorurteile gegenüber dem Unternehmen oder einer Personengruppe zu haben. Seien Sie neugierig und seien Sie Sie selbst. Jeder ist anders und jeder hat Stärken, die in einem Unternehmen benötigt werden.

Wenn man zu sich selbst steht, kann man auch besser Kritik annehmen oder Lob verteilen. Wenn dann irgendwas doch nicht passt, kann man mit einer Person unter vier Augen sprechen. So findet sich meistens eine Lösung.

Wenn Sie das alles beachten, dann steht einer erfolgreichen Karriere nichts mehr im Wege. Aus diesem Grund freuen Sie sich auf den ersten Arbeitstag in einem neuen Unternehmen.

 

Quellen:

Inhalt: http://karrierebibel.de/business-knigge/

Bild: www.pixabay.com

ON15 meets Hamburg!

am 18 Dez 2016 in Aktuelles von
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Dass Onlinemedien-Studenten nicht nur im dunklen Keller sitzen und ihre Webseiten programmieren ist inzwischen kein Geheimnis mehr. Dass Onlinemedien-Studenten auch anders können wurde auch durch die Exkursion nach Hamburg erneut bewiesen. In der hiesigen Hansestadt waren sowohl informative, als auch unterhaltende Programmpunkte an der Tagesordnung.

Ankunft

Sonntagmorgen, 7:05 Uhr. ON15 besteigt den weißen Reisebus auf den Weg nach Hamburg. Auch wenn allenoch sehr verschlafen ist sind, ist die Stimmung trotzdem ausgelassen und man freut sich auf den Trip. Nach einer kurzen Ansprache und Vorstellung des Busfahrers geht es auch schon los. Knapp neun Stunden später fährt der mit gespannten Onlinemedien-Studenten beladene Bus in Hamburg Altona ein.

Das Meininger Hotel in Hamburg Altona bietet eine warme Herberge für Menschen aller Art und mit einer nahezu perfekten Anbindung an die Hamburger Bahnnetze wohnt man quasi im Zentrum Hamburgs.

Der Erste Punkt auf dem Programm war am Sonntagabend die Lichterfahrt an den Landungsbrücken. Auf der “Klein Erna” ging es durch die Schiffskanäle im wunderschön beleuchteten Hamburg. Neben der ulkigen Hafenpassage Hamburgs konnte man ebenfalls die für läppische 800mio.€ neu gebaute Elbfilharmonie mit ihrer schön anschaulich beleuchteten Aussichtsplattform betrachten. Ebenfalls erstaunlich war das knapp 400m lange Containerschiff, die Alexander von Humbold, die mit ihren 100.000 PS und 16.000 Container Maximaltraglast zu faszinieren wusste. Bei einem gemütlichen Abendessen im Zwick, dem Home of Rock’n’Roll auf St. Pauli ließen wir den Abend in netter Gesellschaft bei Burgern, Salaten oder auch Suppen ausklingen. Nach dem Abendessen ging es für viele der Studenten natürlich auch auf die legendäre Reeperbahn, auf der man sich von vielen touristischen Attraktionen unterhalten lassen konnte.

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Hamburger Hafen

Workshop mit Herr Mintert

An Tag zwei ging es nach dem Frühstück bereits morgens um 8:30 Uhr los in Richtung eines Seminarraum in Hamburg am Mexikoring. Dort sollten wir unter der Führung von Herr Mintert einen Workshop über Innovationen absolvieren. Da dieser aber gesundheitlich erstmal verhindert war, hielt uns Prof. Dr. Thomas Wirth einen interessanten Vortrag über User Experience im Bezug auf das Erinnern. Um ca. 12:00 Uhr ging es dann in die Mittagspause, in der wir alle zusammen im Hippen Restaurant “joris”, in dem wir uns mit Bolognese, Kartoffeln oder Burger für den Nachmittag wappneten.

Zu unseren Gunsten entwickelte sich der Tag vor allem wegen der Tatsache, dass es Herrn Mintert gegen Mittag wieder besser ging und wir so den Workshop durchziehen konnten. Wir beschäftigten uns damit, wie man Schritt für Schritt zu einer Innovation kommt und warum man die Frage “Was mache ich?” lieber mit der Frage “Warum mache ich was?” beantworten sollte. Im Anschluss des Workshops war wieder Freizeit angesagt.

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Workshop

Besuch bei Google

Der dritte Tag war der wohl spannendste Tag der Exkursion, denn es stand der Besuch beim Internetgiganten Google vor der Tür! In ihrem spektakulär eingerichteten Büro in der Nähe der Hafenstadt war jedes Stockwerk an ein bestimmtes Thema angepasst. So gab es ein Stockwerk, welches komplett das Thema Sport hatte, oder ein anderes, in welchem Hamburg im Vordergrund stand oder auch eins, welches primär rund um das Thema Musik gestaltet war. Am Ende der Führung stand eine schöne Präsentation von Google an der Tagesordnung, welche mit einer spannenden Fragerunde beendet wurde.

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Snackbar bei Google zum Thema “Hamburg”

Nur wenige Stunden nach dem Google-Besuch ging es für ON15 dann auch wieder nach Hause. Am späten Dienstagabend erreichte der weiße Bus die Mosbacher Mälzerei.

 

Alles in allem war die Exkursion nach Hamburg sehr informativ und vor allem schön. Die Impressionen, die wir bei der Lichterfahrt, bei Google oder von der Stadt allgemein erhalten haben, werden wir so schnell bestimmt nicht vergessen! Auf wiedersehen Hamburg!

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Kurs ON15

 

Bilder von Lennart Hinkel

Besuch im Nierenzentrum Heidelberg (NZH)

am 06 Dez 2016 in Aktuelles von
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Im Zuge einer Lehrveranstaltung besuchten 19 Studenten aus dem Kurs ON15 des Studiengangs Onlinemedien der Dualen Hochschule Baden-Württemberg das Nierenzentrum in Heidelberg. Ziel war es das Krankenhaus, die Mitarbeiter und Patienten näher kennenzulernen.

 

Was ist das Nierenzentrum?

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NZH-Gebäude

Das Nierenzentrum ist ein Fachkrankenhaus rund um das Thema Niere. Dort arbeiten rund 180 Mitarbeiter, die sich jährlich um rund 1.700 stationäre und rund 8.000 ambulante Patienten sorgen. Darüber hinaus ist es ein autonomer Teil der Uniklinik Heidelberg. Seit April 2003 ist der ärztliche Leiter des Krankenhauses Prof. Martin Zeier.

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage des Krankenhauses und auf Facebook.

 

Warum waren die Studenten dort?

Im dritten und vierten Semester des dualen Studiums werden in Teams verschiedene innovative Produktideen entwickelt. Dabei starten die Teams in der Ideenfindung und konkretisieren diese Idee im Laufe des Projektes. Ein wichtiger Teil des Projektes ist es sich mit dem Markt und dem Ökosystem, für welches das Produkt entwickelt werden sollte, auseinanderzusetzen. Darüber hinaus wird ein Marketingkonzept im dritten und im vierten Semester ein Businessplan erstellt. Als Letztes wird das Ergebnis vor Investoren und Interessenten aus dem Wirtschaftssektor präsentiert. Dabei wird das Produkt mithilfe eines Prototyps/ Klickdummy vorgeführt.

In den letzten Jahren wurden folgende Themen behandelt:

  • Relaunches eines eBook-Konzeptes und Shopdesign
  • Produktinnovation für ein Online-Verlag
  • Produktinnovationen im Bildungsmarkt

Dieses Jahr drehen sich die Themen um das Klinikumfeld, Flüchtlinge und Gastronomie. Für diese Bereiche soll eine innovative Idee für eine App entwickelt werden. Es gab für das Klinikumfeld drei verschiedene Themengebiete: der stationäre Aufenthalt, der ambulante Aufenthalt und die medikamentöse Behandlung.

Die Studenten von ON15 befinden sich gerade in der Phase der Ideenfindung. Dabei spielt die Zielgruppe eine wichtige Rolle, welche bei dem Besuch näher kennengelernt wurden. Darüber hinaus war es die perfekte Möglichkeit ein Bild von „dem Ökosystem Krankenhaus“ zu bekommen.

 

Wie kam es zu dem Besuch?

Bei den Projekten im Klinikumfeld gibt es eine Leadagentur, welche das FAKTENHAUS darstellt. Über dieses wurde der Besuch am NZH geplant und durchgeführt. Vor dem Besuch hatten die Studenten die Möglichkeit mit der Leiterin der Leadagentur zu sprechen um sich auf den Besuch gut vorzubereiten.

 

Was haben die Studenten dort gemacht?

Nachdem die Studenten angekommen sind, wurden sie von dem stellvertretenden Stationsleiter Herrn Simon Quick durch die Ambulanz geführt. Dort erzählte Dr. med. Florian Kälble (Assistenzarzt) etwas über die Prozesse in der Ambulanz und wie die Untersuchungen grob geplant werden.

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Assistenzarzt. Dr. med. Florian Kälble

Dabei erzählte er, dass manche Patienten regelmäßig zur Dialyse müssen und dass die Ärzte deren Untersuchungen im Voraus planen und vorbereiten. Neuzugänge oder Notfälle können nicht vorbereitet werden, da man beim ersten Besuch herausfinden muss, was der Patient hat und welche Behandlung er benötigt. Die Dauer solcher Termine ist deshalb sehr schwer einzuschätzen.

 

Aus diesem Grund gibt es in der Ambulanz keine festen Termine für die Patienten. Das zu erfahren war besonders interessant.

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Onlinemedien-Studenten im NZH

Später hatten die Studenten die Möglichkeit, Interviews mit fünf Patienten durchzuführen. Diese wurde zuvor vom NZH gefragt und waren offen Fragen von den Studenten zu beantworten. Dafür hatten die Studenten zuvor Interviewleitfaden erstellt, damit sie Antworten auf ihre offenen Fragen bekommen. Beispielsweise wollte man herausfinden, ob die Features, welche die einzelnen Gruppen sich überlegt haben benötigt und genutzt werden würden. Außerdem wollten die Studenten erfahren, welche Probleme im Alltag mit der Krankheit auftauchen um diese mit ihrer App lösen zu können.  Durch die Interviews bekamen die Studenten neue Erkenntnisse und Ideen.

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Besprechung mit Prof. Zeier (Ärztlicher Leiter des NZHs)

Nach einem kurzen Mittagessen in der Kantine des Uniklinik Heidelberg gab es eine Fragerunde mit Professor Zeier. Dabei konnten die Studenten jegliche Fragen stellen. Auch auf dieses Gespräch hatten sich die Studenten vorbereitet und einen Fragenkatalog erstellt. Man erfuhr, dass die digitale Transformation auf jeden Fall auch den Alltag in der Klinik erleichtern kann. Prof. Zeier denkt dabei beispielsweise an eine elektronische Krankenakte oder Gesundheitskarte.

 

Im Anschluss auf dieses Interview präsentierte jedes Team von ON15 ihre bisherige Produktidee vor den interessierten Klinikmitarbeitern. Diese gaben Feedback, ob solch ein Produkt Vorteile bringen würde und gaben ihre Ideen preis.

Als Letztes führte Herr Quick die Studenten durch die Bettenstation und erklärte ihnen den Arbeitsablauf auf Station bei der Dialyse.

 

Was ist das Resümee?

Der Besuch im NZH war eine super Möglichkeit die Arbeitswelt in einem Krankenhaus kennenzulernen. Darüber hinaus konnten sich die Studenten nach dem Aufenthalt ein klareres Bild machen, was einem Patienten stationär/ambulant oder bei der Medikation helfen kann. Besonders das Interview mit den Patienten, Mitarbeitern und Ärzten war eine Bereicherung. So haben sie viele Ideen bekommen, die sie sehr gut ausarbeiten können.

 

Danksagung

Da es nicht alle Tage vorkommt, ein Teil der Uniklinik Heidelberg anschauen zu dürfen möchten wir (die Teams von ON15) uns herzlich bedanken für den Besuch und die gute Organisation seitens des NZHs und dem Faktenhaus.

Vielen Dank

 

Quellen:

https://www.faktenhaus.de/index.php?id=125

 

Bilder: Nora Winter

Bild NZH: https://www.nierenzentrum-heidelberg.com/fileadmin/templates/assets/img/re_1.jpeg

Stadt Land Fluss Geschichten

am 02 Nov 2016 in Aktuelles von
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Die Premiere der Stadt-Land-Fluss-Geschichten ist ein jährliches Event der DHBW (Duale Hochschule Baden Württemberg) Mosbach. Dort werden Jahr für Jahr Dokumentarfilme gezeigt, die von den Studenten der DHBW gedreht wurden – genauer von Studenten des Studiengangs Onlinemedien. Die Filme zeigen normale Menschen bei Ihren alltäglichen Tätigkeiten. Menschen die auf den ersten Blick keine großen Geschichten zu erzählen haben. Doch genau da setzt das Projekt an, denn jeder Mensch hat etwas zu erzählen und ist etwas ganz besonderes. Genau das macht den Charme der Stadt-Land-Fluss-Geschichten aus.

Die Stadt-Land-Fluss-Geschichten zeigen, wie vielleicht kein anderes Event, was Studenten in der Lage sind zu leisten. Mit keinen oder nur geringen Vorkenntnissen im Bereich des Films, werden sie beauftragt, einen bis zu 10 Minuten langen Dokumentarfilm zu drehen. Innerhalb eines Monats, akquirieren sie jeweils einen Protagonisten aus dem Raum Mosbach, werden zu Drehbuchautoren, lernen mit einer professionellen Kamera umzugehen, den richtigen Ton aufzuzeichnen und wie man Interviews führt. Am Ende wird all diese Arbeit, im Schnitt veredelt und es entsteht in nächtelanger Kleinarbeit der fertige Film.

Wertschätzung, durch die DHBW Mosbach, erhält dieser Arbeitsaufwand mit der Premiere der Filme. Wie bereits erwähnt werden dort jedes Jahr die neuen Meisterwerke der Studierenden erstmals aufgeführt. DHBW-Personal und Studenten gestalten dafür den Audimax im Gebäude E der DHBW zu einem großen Kinosaal um und kümmern sich um Sektempfang, Dekoration und die Verpflegung der Gäste.  Jeder ist bei diesem Event herzlich dazu eingeladen, egal ob Anwohner der Stadt, Filmliebhaber oder Student. Dass dies gut ankommt, sieht man an den stetig wachsenden Besucherzahlen der Premiere. Bei der 6. Staffel wurde mit rund 200 Besuchern gerechnet – vollkommen zu Recht, denn es blieben nur wenige Plätze leer.

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Publikum der Premiere

Bevor es an das Zeigen der Filme geht, führt Frau Jeck-Schlottmann, Rektorin der DHBW Mosbach in die Veranstaltung ein und gibt zusammen mit Prof. Dr. Wirth Einblick in die Organisation und die Hintergründen dieses Projektes. Die Moderation des Abends wird dann an einen engagierten Moderator übergeben – für die 6. Staffel war dies Alexander Dambach, vom Südwestrundfunk. Er moderiert jeden der Filme an und erfragt im Anschluss an die Filme jeweils die Erfahrungen der Protagonisten und Filmteams. Die Freude über die gelungene Arbeit überwiegt dabei in den meisten Fällen. Sind alle Filme gezeigt, klingt die Veranstaltung in einer entspannten Atmosphäre aus. Protagonisten, Filmteams und Besucher können sich bei einem Glas Wein und Snacks austauschen und neue Kontakte knüpfen.

Das Spektrum an Themen war auch dieses Jahr wieder sehr breit. So konnten die Gäste unteranderem Einblicke in das Leben eines Tierpflegers, eines Autotuners oder eines Flüchtlings aus Afrika bekommen.

Den Anfang machte jedoch “Der lachende Reiter“. Ein Film über einen Fluglehrer der trotz privater Rückschläge seine Begeisterung für das Fliegen nicht vergessen hat und sein Hobby zum Beruf machte.

Weiter ging es mit dem Leiter des Wildtierparks Schwarzach. Er ist zeitgleich auch noch Tierpfleger und kann sich keinen anderen Beruf vorstellen, das spiegelt sich auch im Titel des Films wieder “Tiere sind mein Leben“. In vielen Städten gibt es inzwischen Shishabars.

Was hinter der Entscheidung stecken kann, eine solche zu eröffnen, zeigt “Die richtige Entscheidung“. Der Mythos Turbomotor regt schon immer zu Diskussionen an. Was die Arbeit an solchen Motoren so spannend macht und welche Emotionen beim Fahren zum Vorschein kommen zeigt der Film “Pures Adrenalin“. 

“Nur ein Durchgangsposten“ zeigt das Schnapsbrenner, nicht immer gerne ihren Schnaps trinken. Ebenfalls wird gezeigt wie der Protagonist als Gastwirt in seinem Restaurant arbeitet.

In “Probier’s mal” erzählt der Protagonist von dessen ausgeprägter Kletterleidenschaft. Und seinem sozialen Geist, der eben mindestens genauso ausgeprägt ist.

Welche Gefahren auf einer Reise von Westafrika nach Deutschland liegen zeigt “My Journey“. Der Protagonist erzählt unteranderem von seiner Rettung auf dem Mittelmeer und seinem Ziel nun Schwimmen zu lernen.

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Teams mit Protagonisten

Abschließend kann man sagen, dass die Premiere der 6. Staffel ein voller Erfolg war. Die Besucher können auf jeden Fall gespannt sein, welche Protagonisten im nächsten Jahr Portraitiert werden – Schade das es bis dahin noch so lange ist.

In der Zwischenzeit kann der Film aber auf der Webseite unter http://stadtlandfluss-geschichten.de oder dem YouTube Kanal der Stadt-Land-Fluss-Geschichte angeschaut werden.

Wie „BlaBlaCar“ die Konkurrenz übernahm und was du davon lernen kannst

am 24 Okt 2016 in Aktuelles, Projektarbeiten & Studien von
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Wenn ihr wie ich innerhalb von Deutschland oft und möglichst günstig mehrere hundert Kilometer hinter euch bringt, sind euch Fernbus, Bahn und Mitfahrgelegenheit bestimmt bekannt.

ICE

Quelle: http://www.bahnbilder.de/bilder/intercityexpress-1090-sprinter-muenchen-hbf-190526.jpg

Fernbus

Quelle: http://www.mobilaro.de/wp-content/uploads/2012/10/MeinFernbus_Bus.jpg

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich bei der Suche nach einer Fahrt von Mosbach nach Hamburg oft auf die Internetplattform „Mitfahrgelegenheit.de“ zurückgegriffen habe. Einmal habe ich tatsächlich auch eine Fahrt darüber gebucht. Doch als im Jahr 2013 dann auf einmal diese neue Online-Community „BlaBlaCar“ mit in den Suchergebnissen aufgetaucht war, wurden die Fahrten auf „Mitfahrgelegenheit.de“ immer dürftiger. Irgendwann hatte ich das Gefühl, es würden hier nur noch Fernbus- und Bahnfahrten angeboten werden.

Wohin waren die ganzen Fahrer verschwunden?

Im Umkehrschluss bot die Plattform „BlaBlaCar“ immer mehr Fahrten für meine gesuchte Strecke an.
Okay, das beantwortet wohl die Frage.

Doch warum wechselten auf einmal alle Fahrer von der jahrelang führenden Internetplattform „Mitfahrgelegenheit.de“ zu dem Neuling „BlaBlaCar“?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir einen Blick auf die jeweiligen Geschäftsmodelle der beiden Plattformen werfen und wie diese sich unterscheiden. Doch zunächst schauen wir uns die Entwicklung der beiden Plattformen etwas genauer an.

BlaBlaCar vs. Mitfahrgelegenheit

  • 2001 wurde „Mitfahrgelegenheit.de“ von der carpooling.com GmbH gegründet, ebenfalls dazu gehörte „Mitfahrzentrale.de“. Diese beiden Plattformen waren in den vergangenen 14 Jahren das Synonym für das Mitfahren in Deutschland schlechthin.
  • 2006 wurde die Gesellschaft „Comuto“ in Paris gegründet, mit dem Ziel, ein europaweites Netz aus Mitfahrzentralen aufzubauen. Die Internetplattformen von „Comuto“ werden unter der Marke „BlaBlaCar“ betrieben.
  • 2009 wurde die iPhone-App und 2010 die Android-App von „BlaBlaCar“ veröffentlicht.
  • Im April 2013 wurde BlaBlaCar gebührenfrei in den deutschen Markt eingeführt.
  • 2013 führte „Mitfahrgelegenheit.de“ Gebühren für Fahrtanbieter ein.
  • Im April 2015 gab „BlaBlaCar“ die hundertprozentige Übernahme der carpooling.com GmbH bekannt.
  • 2016 beginnt „BlaBlaCar“ schrittweise die Einführung eines Onlinebezahlmodells.
  • 2016 agiert „BlaBlaCar“ in 20 Ländern weltweit mit über 10 Millionen Nutzern.

Ist BlaBlaCar eine Online-Community?

BlaBlacar und Mitfahrgelegenheit.de lassen sich in die Kategorie Online-Community hineinstecken. Doch was genau versteht man unter einer Online-Community? Janzik (2011) hat dies folgendermaßen definiert:

„Eine Online-Community wird als Zusammenschluss von Individuen definiert, die ein gemeinsames Interesse und/oder Ziel teilen und sich regelmäßig virtuell mit Hilfe einer technischen Plattform im Internet treffen, um miteinander zu kommunizieren und Informationen auszutauschen.“

Das gemeinsame Interesse oder Ziel der Mitglieder ist bei BlaBlaCar und Mitfahrgelegeneheit.de entweder Mitfahrer zu finden oder eine Mitfahrgelegenheit zu finden. Außerdem bietet BlaBlaCar viele weitere Funktionen, die teilweise sehr stark an ein soziales Netzwerk erinnern, wie z.B. das Erstellen eines persönlichen Profils mit Bild. Was BlaBlaCar jedoch im Vergleich zu Mitfahrgelegenheit.de funktional herausstechen lässt, ist die Bewertungsmöglichkeit, bei der nicht nur Mitfahrer die Fahrer bewerten können, sondern auch genau umgekehrt.

Die Erlösmodelle von BlaBlaCar und Mitfahrgelegenheit.de

Erlösmodelle sind ein wichtiger Bestandteil internetbasierter Geschäftsmodelle. Diese bestehen aus einer Erlösquelle und einer Erlösform.

Quelle: Eigene Darstellung nach Buchheit (2009, S. 73)

Quelle: Eigene Darstellung nach Buchheit (2009, S. 73)

BlaBlaCar

BlaBlaCar-Mitgründer Nicolas Brusson sagte in einem Interview mit t3n:

„Wir schließen kommerzielle Ambitionen der Nutzer per Geschäftsmodell aus.“

Von der Einführung in Deutschland bis 2016 war die Nutzung von BlaBlaCar sowohl für die Fahrtanbieter als auch die Fahrtsuchenden kostenlos. Auch war die Plattform inklusive App komplett werbefrei.

Doch wie wenn nicht durch Gebühren oder durch Werbung konnte sich BlaBlaCar dann finanzieren?

Die Antwort darauf ist relativ einfach, wenn man BlaBlaCar nicht nur innerhalb Deutschlands sondern international betrachtet. Jedes Land, in dem BlaBlaCar interagiert, bildet einen eigenständigen Markt. Und jeder Markt wiederum beinhaltet sein eigenes Erlösmodell. So ist es in den meisten Ländern normal, dass mit der Plattform eine Onlinebezahlfunktion als „Paid Service“ (Erlösquelle) angeboten wird, welche pro Nutzung, also „Pay-per-use“, eine geringe Gebühr für die Fahrtsuchenden verlangt (Erlösform). Diese Onlinebezahlfunktion wurde 2016 zuerst kostenfrei, doch dann auch gegen Gebühr im deutschen Markt eingeführt. Neben dem finanziellen Ausgleich aus den anderen Märkten in den ersten drei jahren, erhielt BlaBlaCar im Juli 2014 eine Finanzierung von 100 Millionen US-Dollar.

Mitfahrgelegenheit.de

Mit der Erhebung von Gebühren für Fahrtanbieter hatte Mitfahrgelegeneheit.de ebenfalls als Erlösquelle „Paid Service“ und „Pay-per-use“ als Erlösform. Die Gebühr wurde immer dann fällig, wenn ein Fahrer eine Fahrt bei der Plattform einstellte. Dieses Erlösmodell klingt solange plausibel, bis ein Mitbewerber den gleichen Service komplett kostenlos anbietet. Warum Mitfahrgelegenheit.de dieses Erlösmodell nach dem Erscheinen des Konkurrenten BlaBlaCar eingeführt hat, ist entweder mit Blindheit oder mit der Ansicht, „wir verlassen das sinkende Schiff und versuchen noch so viel wie möglich mitzunehmen“, zu erklären.

Was du davon lernen kannst

Für den Aufbau deiner eigenen Online-Community – sei es in bestehenden Netzwerken oder als eigenständige Plattform – kannst du von „BlaBlaCar versus Mitfahrgelegenheit.de“ folgendes lernen:

  1. Du brauchst die „kritische Masse“ an Mitgliedern
    Das Wachstum einer Online-Community wird an der Anzahl der Mitglieder gemessen. Daraus resultiert auch der Erfolg einer Online-Community. Ist die kritische Masse einmal erreicht, entsteht durch Netzwerkeffekte ein exponentielles Wachstum. Je mehr aktive Mitglieder deine Community hat, desto attraktiver wird diese für potentielle Mitglieder. BlaBlaCar erreichte die kritische Masse unter anderem durch das Angebot einer App, wodurch gezielt auch die mobilen Internetnutzer „bekehrt“ wurden.
  2. Du brauchst die „kritische Masse“ an Content

    Genauso wichtig wie die kritische Masse an Mitgliedern ist die kritische Masse an Content. Bei BlaBlaCar und Mitfahrgelegenheit.de wurde der Inhalt von den Fahrtanbietern erzeugt, welcher Voraussetzung für die Fahrtsuchenden war, überhaupt der Community beizutreten. Auf der anderen Seite sind die Fahrtsuchenden jedoch genauso wichtig für die Fahrtanbieter. Bei Mitfahrgelegenheit.de stellten, aufgrund der Gebühren, immer weniger Fahrer Fahrtangebote ein. Wegen dieses fehlenden Contents, konnte man das Abwandern der Fahrtsuchenden sehr genau beobachten.

  3. Du musst die „ich-will-alles-kostenlos-Einstellung“ beachten

    Durch die Masse an Angeboten und der generellen Beitragsfreiheit bei Online-Communities sind Mitglieder grundsätzlich nicht bereit, Gebühren zu bezahlen. Weist deine Community jedoch eine starke Nachfrage oder ein Alleinstellungsmerkmal auf, kannst du trotzdem Gebühren erheben. Die finanzielle Basis von Online-Communities sollte aber nicht von Mitgliedererlösen abhängig sein.

  4. Du musst den Markt im Auge behalten

    Um eine dynamische Mitgliederabwanderung mit Gruppeneffekten zu vermeiden, musst du Missverhältnisse zwischen auferlegten Kosten und Attraktivität des Angebots vermeiden. Dies entsteht z.B., wenn wie bei Mitfahrgelegenheit.de ein Konkurrent den gleichen Service kostenlos anbietet.

In diesem Sinne: Gute Fahrt!