MOSBACH – Places to be.

am 09 Jun 2017 in Aktuelles, ON-Guide, ON-Life von
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Die perfekte Studentenstadt mit Party everyday und all night long, überall wird mit Studentenangeboten gelockt und alles ist perfekt für Studenten ausgelegt. So mögen sich vielleicht einige Neuankömmlinge das Studieren vorstellen, doch spätestens nach ein paar Tagen auf Jodel wird klar, Mosbach ist anders. Mosbach ist familiärer, ruhiger und bietet zwar nicht so viele Angebote speziell für Studenten, dennoch lässt es sich dort gut aushalten. Vor allem bei schönem Wetter gibt es einige ruhige Plätzchen, an denen sich die Freizeit außerhalb der WG-Wände verbringen lässt.

Nachmittags

Elzpark

Das Gelände des Elzparks, durch den – wie der Name schon sagt – die Elz fließt, ist ehemaliges Landesgartenschaugelände. Noch heute sind dort viele bunte Blumen und Bäume zu sehen. Neben zahlreichen Wegen, die sich für einen Spaziergang oder als Joggingstrecke eignen, bietet der Park weitere Möglichkeiten: Für die sportlich Aktiven gibt es ein Beachvolleyballfeld und einen Fitness-Parcours. Auf dem Beachvolleyballfeld finden sich häufig Studentengruppen zusammen, die bei schönem Wetter dort spielen. Finden sich nicht genügend volleyballfreudige Personen, lohnt es sich dennoch dort vorbeizuschauen, denn eventuell kann bei anderen Gruppen mitgespielt werden. Des Weiteren stehen in der Nähe des Beachvolleyballfeldes einige Geräte für einen Kraftzirkel bereit. Zu den Geräten sind Tafeln vorhanden, auf denen die Übungen erklärt werden. Hierbei werden verschiedene Körperteile trainiert, z.B. Beine und Arme. Nach dem Krafttraining können die Muskeln in dem vorhandenen Kneipbecken entspannt werden.

Elzpark

Holzbank Alte Mälzerei

Wer nach der Uni noch ein paar Minuten die Sonne genießen möchte, kann sich auf der großen Holzbank vor der Alten Mälzerei, die wie eine Liege ist, entspannen. Geboten wird ein schöner Blick über Mosbach. Wenn sich nichts geändert hat, funktioniert hier sogar das WLAN der DHBW und so ist es möglich weiter an Aufgaben für die Uni zu arbeiten und dennoch an der frischen Luft zu sein.

Altstadt

Die Mosbacher Altstadt besteht aus zahlreichen historischen Fachwerkhäusern, die Teil der Deutschen Fachwerkstraße sind. Ob gerade ein Eis gegessen wird, oder nur die Architektur betrachtet wird – die verwinkelten Gassen sind für jedes Auge ein schöner Anblick.

Altstadt von Mosbach

Abends

DHBW

Die StuV organisiert immer wieder Abendveranstaltungen, wie Karaokeabende, Open-Air-Kino oder Partys, zum Beispiel die Ersti-Partys zur Begrüßung der neuen DHBW-Studenten.

Abgesehen von diesen Abendveranstaltungen wird jeden Dienstag und Donnerstag kostenloser Hochschulsport angeboten, zu dem unter anderem Volleyball, Badminton, Zumba oder Zirkeltraining gehören. Der Sport findet um 20 Uhr in der Sporthalle der Ludwig-Erhard-Schule statt, dabei ist keine Anmeldung notwendig.

Bar, Restaurants & Co.

Neu: Jessie’s

An der Bachmühle 4 hat letztes Jahr das Jessie’s eröffnet. Es bietet die Möglichkeit gemütlich zusammenzusitzen und in schöner Atmosphäre Cocktails zu schlürfen. Schon der ein oder andere Stammtisch hat hier stattgefunden und auch ein Gewinnspiel wurde von ON’lern gewonnen. Auf der Facebook-Seite wird über Cocktail-Happy-Hours und andere Veranstaltungen informiert.

Jessie’s von Innen

Brauhaus

Das Mosbacher Brauhaus bietet neben Bier auch weitere Getränke und Speisen an. Wichtige Fußballspiele werden hier auf Leinwand übertragen. Der Gastronomie- bereich erstreckt sich über zwei Stockwerke und einen Wintergarten. Auf diese Weise ist es gut möglich, dass eine große Gruppe einen Bereich für sich alleine hat.

Ludwig

Schon seit vielen Jahren gibt es das Restaurant Ludwig, welches am Beginn der Mosbacher Fußgängerzone gelegen ist.  Auch hier gibt es Cocktails und weitere Getränke- und Speisenangebote. Neben dem Innenbereich ist ein kleiner Biergarten hinter dem Haus vorhanden.

Heidelberg, Heilbronn, Sinsheim….

Wem das eher ruhigere Nachtleben in Mosbach zu wenig ist, kann in die nicht weit entfernten Städte ausweichen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln lässt sich zum Beispiel Heidelberg schnell erreichen, wo ausreichend Möglichkeiten zum Feiern bestehen.

Auch wenn Mosbach vielleicht nicht die typische Studentenstadt ist, besteht eine gute Gemeinschaft zwischen den Studenten, die unvergessliche Erlebnisse entstehen lässt. Denn neben den Angeboten, die eine Stadt bietet, tragen die Leute, die sich zusammenfinden einen großen Teil dazu bei, was aus dem Vorhandenen gemacht wird.

Quellen:

Elzpark (17.04.17)

Bildercollage Elzpark: Eigene.

Deutsche Fachwerkstraße Mosbach (17.04.17)

Bild Altstadt: Eigene.

Hochschulsport (17.04.17)

Bild Jessie’s (17.04.17)

Ich bin dann mal weg. Wie auch du zu deinem Theorie-Auslandssemester kommst

am 19 Feb 2016 in Aktuelles, ON-Guide, ON-Life von
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Wenn du diesen Artikel liest, sitze ich wahrscheinlich schon in einer meiner ersten Vorlesungen in England. Hinter mir liegt über ein Jahr Arbeit, vor mir ein Theorie-Auslandssemester an der University of Leeds. Damit bin ich als Onlinemedien-Studentin eine richtige Rarität. Seit mehreren Jahren hat das niemand mehr gemacht. In diesem Beitrag werdet ihr erfahren, warum das wahrscheinlich so ist, aber auch wie ihr erfolgreich ein eigenes Auslandssemester plant.

Ich kann mich noch erinnern, dass ich bereits vor Studienbeginn im Sekretariat nachgefragt habe, wie das mit internationalen Möglichkeiten im Studium aussieht. Ich wurde mit einer Informationsveranstaltung im zweiten Semester vertröstet. Für euch getestet: Als Onlinemedien-Student lohnt sich die nicht.

Der Grund ist der gleiche, warum auch kaum ein Onlinemedien-Student ein Theorie-Auslandssemester macht: Für Onlinemedien gibt es kein Erasmus-Austauschprogramm. In einer solchen Vereinbarung würde stehen, dass ein Mosbacher Onlinemedienstudent für ein Semester in XY studiert und ein XY Onlinemedienstudent für ein Semester in Mosbach. XY ist in diesem Fall eine beliebige Uni in Europa. Der Student zahlt die Studiengebühren seiner Heim-Uni weiter, in unserem Fall ist das praktisch, wir zahlen keine. Bei International Business ist das kein Problem, bei Onlinemedien schwierig. Dafür ist unser Studiengang zu besonders und nunja, studieren auf Deutsch ist für die meisten Ausländer keine Option.

Mitarbeiter im Auslandsamt werden euch sagen, die bestehenden Vereinbarungen der Fakultät Wirtschaft zu überprüfen. Eventuell besteht die Möglichkeit, den Platz eines BWL-Studenten einzunehmen. Ich habe die Erfahrung machen müssen, dass die DHBW Mosbach zwar einige Erasmus-Vereinbarungen hat, Hochschulen besipielsweise in Spanien oder Südkorea aber keine englischen Studiengänge anbieten, die Onlinemedien ähnlich sind. Irgendwie auch verständlich.

Für mich, für dich, für jeden interessierten Onlinemedienstudenten bleibt, Stand heute, nur eine Möglichkeit. Ihr kümmert euch selbst. Schon diese Entscheidung müsst ihr euch gut überlegen, denn da kommt einiges auf euch zu: Sehr viel Organisationsaufwand, Studiengebühren im Ausland und Klausuren in einer fremden Sprache um nur einige Punkte zu nennen.

„Freemover“ heißt man dann bei der DHBW Mosbach. Im Ausland heißt das meistens „Study Abroad Student (fee-paying)“. Als erstes solltet ihr das grundsätzliche OK von der Studiengangsleitung und von eurem Unternehmen einholen. Die  Studiengangsleitung ist einem Auslandsaufenthalt in der Regel positiv gegenüber gestellt, beim Unternehmen kann das schon anders aussehen. In meinem Fall geht das Semester im Ausland fünf Monate. Das ist neun Wochen länger als das 4. Theoriesemester in Mosbach. Zusätzlich werden die Module nie 100 Prozent mit denen in Mosbach übereinstimmen. Da ist Überzeugungskraft gefragt.

Parallel dazu solltet ihr euch überlegen, welche Universitäten überhaupt in Frage kommen. Mir war relativ schnell klar, dass ich nach England möchte. Englischsprachig musste sein, für die USA war mir der Flug zu teuer (Außerdem: England <3). Größere Universitäten sind, was internationale Austauschstudenten angeht, organisierter, habe ich mir gedacht. Ein weiteres Kriterium: Ich wollte eine Universität besuchen, die in Rankings gut abschneidet. Also habe ich mir eine Liste englischer Universitäten gesucht und eine Universität nach der anderen anhand folgender Kriterien abgearbeitet:

  • Study abroad möglich?
  • Höhe der anfallenden Studiengebühren
  • Studiengänge und einzelne Module, die zu Onlinemedien passen
  • Term Dates
  • Benefits (Wohnheimplatz garantiert, Flughafenabholung, …)
  • Position in Hochschulrankings

Das war eine Arbeit! Dazu kam, dass viele Universitäten die nötigen Infos nicht auf der Website hatten, beziehungsweise nicht zu finden waren, die musste ich dann persönlich anschreiben. Spoiler: Am Ende war ein Auslandssemester nur da möglich, wo auch alle Infos auf der Website zu finden waren. So habe ich nach und nach ausgesiebt, bis am Ende vier Universitäten in der engen Auswahl standen.

Erst dann habe ich mich mit den Bewerbungsmodalitäten vertraut gemacht. Mal sollte man die Formulare online einreichen, mal per Mail schicken, aber unter dem Strich waren die zu einreichenden Dokumente die gleichen:

  • Bewerbungsformular: Neben personenbezogenen Daten werden hier auch die Module gewählt. Dazu später mehr.
  • Motivationsschreiben: Ja, ihr müsst ein Bewerbungsschreiben auf Englisch verfassen.
  • Sprachtest: Eine Unterschrift von der Englischlehrerin reicht hier nicht. Ihr müsst einen IELTS oder TOEFL absolvieren, der um die 200€ kostet und in dem möglichst gut abschneiden.
  • Transcript of Records: Eine Übersicht über eure Noten nach dem ersten Studienjahr. Wird vom Sekretariat ausgestellt.
  • Referenz: Hier verfasst die Studiengangsleitung ein paar nette Worte, warum ausgerechnet ihr ein Auslandssemester absolvieren solltet.

Bewerbt ihr euch auf ein Auslandssemester im 4. Semester, ist die Bewerbung spätestens zwischen Mitte Oktober und Ende November (je nach Uni) einzureichen. Beachtet bitte, dass ihr euch früh genug für den Sprachtest anmeldet und ihr nach Absolvieren des Tests noch ein paar Wochen auf eure Ergebnisse warten müsst.

Das Kniffligste an der Bewerbung ist die Auswahl der Module. Bei manchen Universitäten sind nicht alle Module für Austauschstudenten verfügbar. Außerdem könnt ihr nur Module wählen, die genau und ausschließlich in dem Semester laufen, in dem ihr im Ausland seid. Die Module sollten natürlich einigermaßen mit denen übereinstimmen, die ihr in Mosbach verpasst. Mit eurer vorläufigen Modulwahl geht ihr dann zur Studiengangsleitung. Die kann Module priorisieren und die streichen, die keinen Sinn machen. Am Ende sollten mindestens 30 ECTS übrig bleiben.

Wenn jetzt noch eure Noten und euer Sprachtest gut genug sind, dann habt ihr alles für die Bewerbung zusammen!

Ich habe mich ausschließlich an der University of Leeds beworben. Aus den ursprünglich vier Universitäten in der engeren Auswahl waren zwei dann doch nicht möglich, eine hat sich viel zu lange nicht gemeldet. So blieb am Ende nur mein Favorit übrig. Vier Wochen nach meiner Bewerbung erhielt ich Mitte November die Zusage der Universität. Achtung! Das heißt nicht, dass ihr für alle Module akzeptiert wurdet. Änderungen an den Modulen, sollten eure Wunschmodule nicht klappen, sind aber bis Studienbeginn Ende Januar möglich.

Wenn ihr es mal so weit geschafft habt, Glückwunsch und viel Spaß bei eurem Auslandssemester!

Natürlich gibt es auch für das Studentenwohnheim eine Deadline. Ihr müsst im Auslandsamt in Mosbach den Freemover-Antrag einreichen, ein Learning Agreement aufsetzen und einen Flug buchen, aber das macht ihr dann mit links.

Es gibt noch viele weitere Themen, die ich nicht angesprochen habe. Zu Kosten und AuslandsBAföG könnte ich noch genauso viel schreiben. Ich verlinke euch die wichtigsten Seiten und falls ihr Fragen habt, könnt ihr gerne auf mich zukommen.

DHBW Mosbach: Auslandsemester

Bafög für die Ausbildung in Großbritannien und Irland

University of Leeds: Exchange and Study Abroad

Die 5 wichtigsten Regeln beim Schreiben einer Projektarbeit

am 11 Dez 2015 in ON-Guide von
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Für die meisten Studenten der DHBW ist die Projektarbeit der größte Meilenstein im ersten Studienjahr. Der Grund hierfür ist, dass man hier von Dozenten und Studiengangsleitern meist in das kalte Wasser geworfen wird, ohne große Vorkenntnisse zu besitzen. Studenten stehen meist vor einem großen Berg an Anweisungen und zahlreichen Tipps & Tricks, von denen man oft nicht weiß wohin damit. Dieser Artikel soll die 5 wichtigsten Regeln beim Schreiben einer Projektarbeit erläutern, um den Studenten einen einfacheren Einstieg beim Schreiben zu bieten.

Auch mir fiel es schwer, als wir uns das erste Mal mit dem Thema “Projektarbeit” in der Vorlesung beschäftigten. Meine größte Schwierigkeit an der Sache war, dass die Projektarbeit individuell geschrieben wird und bei jedem anders aussehen kann. Keine Projektarbeit ist wie die andere und es gibt kein Musterheft, wie sie geschrieben werden soll. Ich hatte nicht, wie sonst gewohnt, bei Projekten eine klare Strukturierung, wie man vorgeht, sondern musste mir selber einteilen was ich recherchiere, wie ich vorgehe und über was ich schreiben möchte. Ich konnte keinen Anfang und kein Ende des Projektes sehen – nicht nur zeitlich.

Heute, so ziemlich ein Jahr später, kann ich getrost auf meine erste Projektarbeit zurückschauen und weiß, dass ich mir damals ein wenig zu viel Stress gemacht habe. Damit auch deine Projektarbeit stressfrei verläuft, möchte ich meine 5 wichtigsten Regeln für das Schreiben einer Projektarbeit erläutern. Schon von Beginn an muss auf einige Dinge geachtet werden, um sich später einiges an Arbeit zu sparen.

1. Gutes Verhältnis mit dem wissenschaftlichen Betreuer 

Das für mich allerwichtigste, egal ob Projektarbeit oder Bachelorarbeit, ist das Verhältnis zu seinem wissenschaftlichen Betreuer. Ein wissenschaftlicher Betreuer ist die persönliche Kontaktperson bei allen inhaltlichen Fragen um das eigens gewählte Thema. Er begleitet dich beim Themeneinstieg, dem Aufbau der Arbeit und benotet im Anschluss auch die abgegebene Arbeit. Kurz gesagt: Er trägt die Verantwortung dafür, ob ihr die Arbeit bestehen werdet oder nicht.

Im ersten Kontakt sollte daher geklärt werden:

  • auf welche Weise der Betreuer wünscht zu kommunizieren
  • ob er lieber per Du oder per Sie angesprochen werden möchte
  • wie oft er sich wünscht, dass du dich meldest

Versuche dich jedoch auch bei späteren Kontakten durch E-Mails oder in Telefonaten so genau wie möglich an die Anweisungen deines Betreuers zu halten. Es ist hilfreich ein Gesprächsprotokoll anzulegen und genau zu dokumentieren was der Betreuer von dir verlangt und was er für den weiteren Verlauf der Projektarbeit von dir fordert. Nur so kann ein gutes Verhältnis von Anfang bis Ende gewährleistet werden. Werde niemals unverschämt oder beleidigend, egal wie sehr die Anweisung gegen deine Meinung spricht. Was mir in einer besonders schwierigen Situation geholfen hat, war die Kontaktaufnahme mit der Studiengangsleitung. Sie half mir die Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und mich zu beruhigen. Sollte die Zusammenarbeit gar nicht mehr funktionieren, kann ebenfalls die Studiengangsleitung eingeschaltet werden, die durch ein klärendes Gespräch mit dem Betreuer die Situation analysiert und wieder in Ordnung bringt.

2. Quellen sauber dokumentieren

Bitte mache nie den Fehler, deine Quellen nicht sauber zu dokumentieren. Das Schlimmste was passieren kann ist, wenn man am Ende seiner Projektarbeit steht und nach Quellen von selbst geschriebenen Texten suchen muss, die manchmal mehrere Wochen bis Monate zurückliegen. Auch ich hatte den Fall, dass ich vergessen habe Quellen zu dokumentieren. Nachdem ich meinem Betreuer die Arbeit zum Probelesen geschickt hatte, kam natürlich die Frage von ihm, wo sich die Buchquelle für den bestimmten Textabschnitt befinde. So musste ich erneut die Quelle aus meinen fünf verschiedenen Büchern heraussuchen. Das ist nicht nur viel Arbeit, sondern kokstet auch Zeit, von der man meist nur wenig besitzt.

Um dem Problem entgegen zu treten:

  • Markiere die Seiten von denen du zitierst mit einem Post-it
  • Nutze die Literatur-Tools aus Word, Citavi oder Adobe InDesign

3. Beginne mit dem Inhaltsverzeichnis

„Wenn das Inhaltverzeichnis steht, ist die Hälfte der Arbeit bereits getan“. Ein ählicher Tipp wurde mir auch vor meiner ersten Projektarbeit gegeben. Im Nachhinein kann ich das nur weitergeben. Beginnt zuallererst mit der Erstellung des Inhaltsverzeichnisses, bevor ihr irgendetwas anderes tut. Das Inhaltsverzeichnis ist der Schlüssel zu einer guten Projektarbeit und eignet sich perfekt zur Organisation. Sobald es steht, ist es möglich sich an den einzelnen Teilkapiteln entlangzuhangeln und anhand dieser nach Literatur zu suchen. Durch das Inhaltsverzeichnis wird die Arbeit in viele kleine Kapitel aufgeteilt. So wird alles übersichtlicher und besser einteilbar. Durch die Teilung schreibst du nicht mehr an einer „großen Arbeit“, sondern an vielen kleinen Abschnitten. Außerdem ist es durch die Aufteilung in kleinere Kapitel möglich, die Zeit besser zu kalkulieren. Die verschiedenen Kapitel können mit einem Tagessatz bewertet werden, um sagen zu können wie lange an welchem Kapitel ungefähr gearbeitet wird.

4. Ständiges durchlesen und reflektieren 

Beim Schreiben der Projektarbeit ist es ebenfalls wichtig, dass diese ständig reflektiert wird. Hierbei sollte man sich in unterschiedliche Rollen versetzen. Meistens hilft dabei die Sicht des „Dümmsten anzunehmenden Lesers“. Oft klingen Sätze und Wörter für dich verständlich. Wie verstehen das Thema aber andere Leser, die nur wenige Berührungspunkte mit diesem haben? Fremdwörter oder komplizierte Erklärungen sollten in der Projektarbeit so genau wie möglich erklärt werden. Es hilft auch, die Arbeit zusätzlich von einem Freund oder Kollegen im Betrieb lesen zu lassen. Gut ist, wenn Probeleser unterschiedliche Berührungspunkte mit dem Thema haben. So kann das Thema aus unterschiedlichen Sichtweisen betrachtet werden. Du selbst solltest ebenfalls die geschriebenen Artikel Probelesen und immer wieder im Kontext zu den restlichen Kapiteln sehen. So ist es mir beispielsweise passiert, dass ich Kapitel ausschließlich in Teilkapiteln angesehen habe und dabei den Zusammenhang zu den restlichen Kapiteln verloren habe. Auch wenn du deine Arbeit früher oder später beinahe auswendig kennst, ist es wichtig sie immer wieder durchzulesen – von Anfang bis Ende. Bevor du deinem Betreuer die Arbeit zum Probelesen schickst, sollte sie auf Grammatik und Rechtschreibung geprüft werden. Oft ist man in Gedanken so sehr beim Thema, dass man trotz hunderter Male lesen keine Fehler finden kann. Worauf beim Probelesen zusätzlich geachtet werden sollte, ist die Prüfung auf Wissenschaftlichkeit: Werden ausschließlich wissenschaftliche Wörter benutzt? Werden nur kurze und prägnante Sätze geschrieben? Wird die Gegenwartsform benutzt?

5. Mache einen Zeitplan 

Eine Projektarbeit ohne Zeitplan ist schwer umsetzbar. In der Regel bekommt man für die erste Projektarbeit einen Zeitraum von 12 Wochen (Praxisphase) zugewiesen. 12 Wochen hören sich zwar nach viel an, wenn davon aber noch der Sommerurlaub abgezogen wird, kann die Zeit sehr begrenzt sein. Beim Zeitplan sollte jedoch nicht allzu genau gerechnet werden. Mir hat es geholfen, dass ich alles in Monate aufgeteilt habe. So war das Ziel im ersten Monat mein Inhaltsverzeichnis fertigzustellen und eine ausführliche Literaturrecherche zu machen. Im zweiten Monat stand der grobe Entwurf der Texte auf dem Plan und im letzten Monat sollte die komplette Arbeit abgeschlossen werden. Bedenke, dass ein Probelesen deiner Kollegen und Freunde auch eine halbe bis ganze Woche in Anspruch nehmen kann, je nachdem wie beschäftigt sie sind. Gegen Ende sollte immer noch ein Puffer von 2-3 Wochen eingerechnet werden. Setze das Abgabedatum also nicht auf den letzten Tag, sondern auf frühestens eine Woche davor. Zu bedenken ist, dass die Druckerei für eine Heftoder Leimbindung manchmal auch 3-4 Tage benötigt. Hier als kleiner Tipp: Um die Kosten der Druckerei deutlich zu senken, drucke die Arbeit zu Hause oder im Unternehmen und bringe die gedruckten Dokumente zur Druckerei mit.

Wenn du diese 5 Regeln beachtest, sollte dem erfolgreichen Schreiben einer Projektarbeit nichts mehr im Wege stehen. Egal wie groß die Aufgabe zu Beginn aussieht: Je länger du dich mit dem Thema beschäftigst, desto leichter wird es dir fallen. Gehe ganz gelassen und mit den wichtigsten Regeln im Hinterkopf an deine Arbeit heran.

Ich wünsche euch viel Erfolg!

 

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Der AdA-Schein macht dich zum Ausbilder

am 12 Sep 2015 in ON-Guide von
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Obwohl wir uns als duale Studenten selbst noch in der Ausbildung befinden, können wir uns zum Ausbilder ausbilden lassen, um im Anschluss an unser Studium Auszubildende betreuen zu können.

Das Betreuen – oder genauer: Ausbilden – von Auszubildenden ist nicht selbstverständlich, denn um ausbilden zu dürfen, müssen wir laut Berufsbildungsgesetz (BBiG) persönlich und fachlich geeignet sein. Während die persönliche Eignung zunächst jedem zugesprochen wird, der mit Kindern und Jugendlichen arbeiten darf und keine schweren Verstöße gegen das Berufsbildungsgesetz begangen hat, muss die fachliche Eignung speziell nachgewiesen werden. >> Weiterlesen

Das 1×1 des Zeitmanagements

am 20 Jan 2015 in ON-Guide von und
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„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“ –Lucius Annaeus Seneca (röm. Philosoph, 1 – 65 n. Chr.).

Studenten der Dualen Hochschule sind mit ständigem Zeitdruck gesegnet. Viele Projekte, viele Klausuren und viele Selbststudiumsphasen müssen so koordiniert werden, dass die 24 Stunden des Tages ausreichen, um alles zu schaffen. Deswegen haben wir für euch, die stets zu wenig Zeit haben ein paar Tipps zum besseren Zeitmanagement.
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Master nach dem dualen Studium?

am 05 Jan 2014 in ON-Guide von
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Master nach dem dualen Studium?

Das duale Studium ermöglicht durch den hohen Praxisanteil während des Studiums einen leichten Berufseinstieg nach Abschluss des Bachelors. Im Bestfall bleibt der Absolvent beim Unternehmen angestellt und ist in keiner Weise verpflichtet einen Master oder eine Promotion nachzulegen, um seine Jobaussichten zu verbessern. Dennoch gibt es auch unter dualen Studenten einige, die den Masterabschluss anstreben und Inhalte aus dem Bachelorstudium vertiefen oder sich weitere Themenbereiche aneignen.

Master – konsekutiv

Der konsekutive Master baut direkt auf dem Bachelor eines Fachgebietes auf. Ein typischer Karriereweg läuft vom Bachelor in Informatik, über den Master in Informatik bis hin zur Promotion. Dabei muss die Benennung des Bachelorstudienganges nicht zwingend mit dem Master übereinstimmen. Wer von der dualen Hochschule kommt, kann über den konsekutiven Master seinen Weg direkt und ohne weiter Arbeitserfahrung in Richtung Forschung und Lehre lenken.
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