Wie „BlaBlaCar“ die Konkurrenz übernahm und was du davon lernen kannst

am 24. Oktober 2016 in Aktuelles, Projektarbeiten & Studien von
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Wenn ihr wie ich innerhalb von Deutschland oft und möglichst günstig mehrere hundert Kilometer hinter euch bringt, sind euch Fernbus, Bahn und Mitfahrgelegenheit bestimmt bekannt.

ICE

Quelle: http://www.bahnbilder.de/bilder/intercityexpress-1090-sprinter-muenchen-hbf-190526.jpg

Fernbus

Quelle: http://www.mobilaro.de/wp-content/uploads/2012/10/MeinFernbus_Bus.jpg

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich bei der Suche nach einer Fahrt von Mosbach nach Hamburg oft auf die Internetplattform „Mitfahrgelegenheit.de“ zurückgegriffen habe. Einmal habe ich tatsächlich auch eine Fahrt darüber gebucht. Doch als im Jahr 2013 dann auf einmal diese neue Online-Community „BlaBlaCar“ mit in den Suchergebnissen aufgetaucht war, wurden die Fahrten auf „Mitfahrgelegenheit.de“ immer dürftiger. Irgendwann hatte ich das Gefühl, es würden hier nur noch Fernbus- und Bahnfahrten angeboten werden.

Wohin waren die ganzen Fahrer verschwunden?

Im Umkehrschluss bot die Plattform „BlaBlaCar“ immer mehr Fahrten für meine gesuchte Strecke an.
Okay, das beantwortet wohl die Frage.

Doch warum wechselten auf einmal alle Fahrer von der jahrelang führenden Internetplattform „Mitfahrgelegenheit.de“ zu dem Neuling „BlaBlaCar“?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir einen Blick auf die jeweiligen Geschäftsmodelle der beiden Plattformen werfen und wie diese sich unterscheiden. Doch zunächst schauen wir uns die Entwicklung der beiden Plattformen etwas genauer an.

BlaBlaCar vs. Mitfahrgelegenheit

  • 2001 wurde „Mitfahrgelegenheit.de“ von der carpooling.com GmbH gegründet, ebenfalls dazu gehörte „Mitfahrzentrale.de“. Diese beiden Plattformen waren in den vergangenen 14 Jahren das Synonym für das Mitfahren in Deutschland schlechthin.
  • 2006 wurde die Gesellschaft „Comuto“ in Paris gegründet, mit dem Ziel, ein europaweites Netz aus Mitfahrzentralen aufzubauen. Die Internetplattformen von „Comuto“ werden unter der Marke „BlaBlaCar“ betrieben.
  • 2009 wurde die iPhone-App und 2010 die Android-App von „BlaBlaCar“ veröffentlicht.
  • Im April 2013 wurde BlaBlaCar gebührenfrei in den deutschen Markt eingeführt.
  • 2013 führte „Mitfahrgelegenheit.de“ Gebühren für Fahrtanbieter ein.
  • Im April 2015 gab „BlaBlaCar“ die hundertprozentige Übernahme der carpooling.com GmbH bekannt.
  • 2016 beginnt „BlaBlaCar“ schrittweise die Einführung eines Onlinebezahlmodells.
  • 2016 agiert „BlaBlaCar“ in 20 Ländern weltweit mit über 10 Millionen Nutzern.

Ist BlaBlaCar eine Online-Community?

BlaBlacar und Mitfahrgelegenheit.de lassen sich in die Kategorie Online-Community hineinstecken. Doch was genau versteht man unter einer Online-Community? Janzik (2011) hat dies folgendermaßen definiert:

„Eine Online-Community wird als Zusammenschluss von Individuen definiert, die ein gemeinsames Interesse und/oder Ziel teilen und sich regelmäßig virtuell mit Hilfe einer technischen Plattform im Internet treffen, um miteinander zu kommunizieren und Informationen auszutauschen.“

Das gemeinsame Interesse oder Ziel der Mitglieder ist bei BlaBlaCar und Mitfahrgelegeneheit.de entweder Mitfahrer zu finden oder eine Mitfahrgelegenheit zu finden. Außerdem bietet BlaBlaCar viele weitere Funktionen, die teilweise sehr stark an ein soziales Netzwerk erinnern, wie z.B. das Erstellen eines persönlichen Profils mit Bild. Was BlaBlaCar jedoch im Vergleich zu Mitfahrgelegenheit.de funktional herausstechen lässt, ist die Bewertungsmöglichkeit, bei der nicht nur Mitfahrer die Fahrer bewerten können, sondern auch genau umgekehrt.

Die Erlösmodelle von BlaBlaCar und Mitfahrgelegenheit.de

Erlösmodelle sind ein wichtiger Bestandteil internetbasierter Geschäftsmodelle. Diese bestehen aus einer Erlösquelle und einer Erlösform.

Quelle: Eigene Darstellung nach Buchheit (2009, S. 73)

Quelle: Eigene Darstellung nach Buchheit (2009, S. 73)

BlaBlaCar

BlaBlaCar-Mitgründer Nicolas Brusson sagte in einem Interview mit t3n:

„Wir schließen kommerzielle Ambitionen der Nutzer per Geschäftsmodell aus.“

Von der Einführung in Deutschland bis 2016 war die Nutzung von BlaBlaCar sowohl für die Fahrtanbieter als auch die Fahrtsuchenden kostenlos. Auch war die Plattform inklusive App komplett werbefrei.

Doch wie wenn nicht durch Gebühren oder durch Werbung konnte sich BlaBlaCar dann finanzieren?

Die Antwort darauf ist relativ einfach, wenn man BlaBlaCar nicht nur innerhalb Deutschlands sondern international betrachtet. Jedes Land, in dem BlaBlaCar interagiert, bildet einen eigenständigen Markt. Und jeder Markt wiederum beinhaltet sein eigenes Erlösmodell. So ist es in den meisten Ländern normal, dass mit der Plattform eine Onlinebezahlfunktion als „Paid Service“ (Erlösquelle) angeboten wird, welche pro Nutzung, also „Pay-per-use“, eine geringe Gebühr für die Fahrtsuchenden verlangt (Erlösform). Diese Onlinebezahlfunktion wurde 2016 zuerst kostenfrei, doch dann auch gegen Gebühr im deutschen Markt eingeführt. Neben dem finanziellen Ausgleich aus den anderen Märkten in den ersten drei jahren, erhielt BlaBlaCar im Juli 2014 eine Finanzierung von 100 Millionen US-Dollar.

Mitfahrgelegenheit.de

Mit der Erhebung von Gebühren für Fahrtanbieter hatte Mitfahrgelegeneheit.de ebenfalls als Erlösquelle „Paid Service“ und „Pay-per-use“ als Erlösform. Die Gebühr wurde immer dann fällig, wenn ein Fahrer eine Fahrt bei der Plattform einstellte. Dieses Erlösmodell klingt solange plausibel, bis ein Mitbewerber den gleichen Service komplett kostenlos anbietet. Warum Mitfahrgelegenheit.de dieses Erlösmodell nach dem Erscheinen des Konkurrenten BlaBlaCar eingeführt hat, ist entweder mit Blindheit oder mit der Ansicht, „wir verlassen das sinkende Schiff und versuchen noch so viel wie möglich mitzunehmen“, zu erklären.

Was du davon lernen kannst

Für den Aufbau deiner eigenen Online-Community – sei es in bestehenden Netzwerken oder als eigenständige Plattform – kannst du von „BlaBlaCar versus Mitfahrgelegenheit.de“ folgendes lernen:

  1. Du brauchst die „kritische Masse“ an Mitgliedern
    Das Wachstum einer Online-Community wird an der Anzahl der Mitglieder gemessen. Daraus resultiert auch der Erfolg einer Online-Community. Ist die kritische Masse einmal erreicht, entsteht durch Netzwerkeffekte ein exponentielles Wachstum. Je mehr aktive Mitglieder deine Community hat, desto attraktiver wird diese für potentielle Mitglieder. BlaBlaCar erreichte die kritische Masse unter anderem durch das Angebot einer App, wodurch gezielt auch die mobilen Internetnutzer „bekehrt“ wurden.
  2. Du brauchst die „kritische Masse“ an Content

    Genauso wichtig wie die kritische Masse an Mitgliedern ist die kritische Masse an Content. Bei BlaBlaCar und Mitfahrgelegenheit.de wurde der Inhalt von den Fahrtanbietern erzeugt, welcher Voraussetzung für die Fahrtsuchenden war, überhaupt der Community beizutreten. Auf der anderen Seite sind die Fahrtsuchenden jedoch genauso wichtig für die Fahrtanbieter. Bei Mitfahrgelegenheit.de stellten, aufgrund der Gebühren, immer weniger Fahrer Fahrtangebote ein. Wegen dieses fehlenden Contents, konnte man das Abwandern der Fahrtsuchenden sehr genau beobachten.

  3. Du musst die „ich-will-alles-kostenlos-Einstellung“ beachten

    Durch die Masse an Angeboten und der generellen Beitragsfreiheit bei Online-Communities sind Mitglieder grundsätzlich nicht bereit, Gebühren zu bezahlen. Weist deine Community jedoch eine starke Nachfrage oder ein Alleinstellungsmerkmal auf, kannst du trotzdem Gebühren erheben. Die finanzielle Basis von Online-Communities sollte aber nicht von Mitgliedererlösen abhängig sein.

  4. Du musst den Markt im Auge behalten

    Um eine dynamische Mitgliederabwanderung mit Gruppeneffekten zu vermeiden, musst du Missverhältnisse zwischen auferlegten Kosten und Attraktivität des Angebots vermeiden. Dies entsteht z.B., wenn wie bei Mitfahrgelegenheit.de ein Konkurrent den gleichen Service kostenlos anbietet.

In diesem Sinne: Gute Fahrt!

Unbewusst zum Growth Hacker ausgebildet

am 21. Oktober 2016 in ON-Life von
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Anfang des Jahres hatte ich eine Erleuchtung. Ich lauschte gerade den finalen Worten meines Professors in der letzten Vorlesung meines Studiums mit der schnittigen Bezeichnung „Online Medien“. Dabei hatte ich mich nicht ganz in die romantische Abschiedsstimmung meiner Kommilitonen einfinden können, sondern habe mich stattdessen gefragt, was ich denn da eigentlich studiert habe. Eine Frage, die ich mir nur deshalb gestellt habe, weil ich sie während der vergangenen drei Jahre unzählige Male skeptischen Freunden, Familienmitgliedern und Barbekanntschaften beantworten musste, ohne diese im Nachhinein genauso für das Thema begeistert zu haben, wie ich es bin. „Achso, also irgendwas mit Medien“, war die typische Reaktion nach meines zumeist 10-minütigen und mit brennendem Eifer abgehaltenen Pitchs und der dazu gehörigen wissenschaftlichen Einordnung des Begriffs „Online Medien“. Zumindest im Hinblick auf zukünftige Gehaltsverhandlungen sollte ich wohl noch etwas eingehender über das Thema reflektieren. Ich ging die Frage anders an: WAS bin ich denn nun? Was ist man, wenn man „Online-Medien“ studiert und als Bachelor of Arts abgeschlossen hat? Webdesigner? Softwareentwickler? Projektmanager? Online Marketer? Oder doch Statistiker? In der Tat zeigten sich mir derart viele verschiedene Möglichkeiten auf, so breit gefächert und interdisziplinär aufgebaut war mein Studium: Nahezu alle Aspekte, von der Planung, Entwicklung und Steuerung, bis zur Vermarktung digitaler Produkte und Dienstleistungen sind im Laufe der drei Jahre, sowohl in der Theorie als auch in der Praxis behandelt worden. Ein sicherlich wohl durchdachter und gut gemeinter Aufbau eines Studiums, der mich in diesem Moment allerdings an den Rand einer mittelschweren Identitätskrise brachte. Zumindest, bis ich mich an meine Reise in das Silicon Valley erinnerte; an meinen Ausflug in das Zentrum des US-amerikanischen, voll-digitalen Ökosystems aus Venture-Capital Gesellschaften und Hochtechnologie- Startups, in dem ein Begriff im Mittelpunkt jeder angehenden Diskussionsrunde stand: Growth Hacking: Ein Prozess, um Unternehmen respektive einem Produkt, strukturiert zu messbaren und skalierbaren Wachstumshebeln entlang der dazugehörigen Customer-Journey zu verhelfen. Anders gesagt: Der neuste, Buzzword-lastige Hype im Online-Marketing, der in erster Linie jungen Unternehmen zu Milliarden-Bewertungen verhelfen soll, wie es Facebook, Twitter, Airbnb oder Paypal vorgemacht haben. Zum Erreichen solcher ambitionierten Ziele, die in der Regel nur mit sehr begrenzten Budgets umgesetzt werden können, ist nicht nur ein ganz eigener Methodenkatalog erforderlich, der mit Techniken aus der Old-Economy und dem klassischen Marketing nicht mehr abgedeckt werden kann – es bringt auch eine ganz neue Berufsbezeichnung mit sich: Den Growth Hacker: Ein breit aufgestellter Kreativer, der mit Fähigkeiten und Kenntnissen aus Online-Marketing, Software-Entwicklung und Datenanalyse ausgestattet sein muss, um im Idealfall wöchentlich neue Wachstumsmöglichkeiten für sein Unternehmen zu identifizieren und mit geeigneten Strategien und Maßnahmen anzugehen.

Dazu entwickelt der Growth Hacker eigens auf ein spezifisches Produkt zugeschnittene Growth Hacks, innerhalb der Growth Hacking Customer Journey. Diese folgt dem Schema AARRR: Acquisition, also die Generierung von Aufmerksamkeit auf das Produkt, Activation, also das strukturierte Herbeiführen einer ersten, positiven Erfahrung mit dem Produkt, Retention, also Durchführen von Maßnahmen zur Kundenbindung, Refferal, das Schaffen von Anreizen zur Weiterempfehlung des Produktes und Revenue, also Maßnahmen zur Monetisierung.  Die Ergebnisse seines Handelns versorgen den Growth Hacker mit Daten, die von ihm auszuwerten sind, um wiederum neue Wachstums-Potenziale auszumachen. Er unterscheidet sich dabei grundlegend von einem klassischen Marketer, der heutzutage in erster Linie nur innerhalb der Marketing- respektive Werbeabteilung eines Unternehmens agiert und dementsprechend für das Absetzten von vorgegebenen Produkten zuständig ist. Der Growth Hacker besinnt sich stattdessen auf die eigentlichen Grundsätze des Marketings, wonach der Kundenwunsch im Mittelpunkt steht und Produkte dahingehend entwickelt werden, dass ein Product/Market Fit nachweisbar vorhanden ist, was durch den Growth Hacker und sein Team abteilungsübergreifend und in interdisziplinärer Arbeit geschieht. Andererseits ist die Arbeit des Marketers in der Regel auf das Maximieren des Absatzes ausgelegt, während der Growth Hacker seinen Fokus auf Wachstum, als das Maximieren des Kundenstammen legt.   Das Mindset des Growth Hackers ist es dabei, durch kreativen Einsatz begrenzter Ressourcen maximales Wachstum zum erzeugen. Ein Credo, dass mir, als gebürtigen Schwaben, sofort einleuchtete und mir half die ganze Materie sofort zu verinnerlichen.  Und mit diesen Erinnerungen kam die Erleuchtung: Das Online Medien Studium hat mich mit den vielen Fachbereichen und Schwerpunkten rund um die digitale Wirtschaft unbewusst zum Growth Hacker ausgebildet. Mit dem frisch errungenen Geistesblitz wand ich mich an unseren Studiengangsleiter Herrn Prof. Dr. Mester, der mir zu dieser nicht ganz so offensichtlichen Einsicht nur gratulieren konnte. Denn der Begriff „Growth Hacking“ kommt mit Bedacht nicht in der Bezeichnung oder Beschreibung unseres Studiengangs vor: Im angelsächsischen Sprachraum hat sich der Begriff respektive die Berufsbezeichnung zwar bereits durchgesetzt, aber gerade im akademischen Umfeld der deutschsprachigen Länder, findet sich noch keinerlei eindeutige Definition, geschweige denn eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Growth Hacking ist somit hierzulande noch nicht ganz gesellschaftsfähig. Gerade der Begriff „Hacker“ respektive „Hacks“ ist hier mit starken negativen, zumeist sogar kriminellen Assoziationen verbunden, während diese beispielsweise in den USA eher für kluge, kreative und innovative Lösungsansätze von Problemstellungen mit begrenzten Ressourcen verwendet werden.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich Konzepte wie „Growth Hacking“ hierzulande aber erst etablieren und durchsetzen können, wenn nicht nur Erfolgsgeschichten aus den USA in der Fachpresse zu finden sind, sondern auch europäische respektive deutsche Unternehmen erfolgreich Growth Hacking umgesetzt haben. Nichtsdestotrotz hat sich für mich persönlich die Frage nach meinem Studiums- und Berufsbild geklärt – wenn auch der Begriff des „Growth Hackings“ in meinem näheren Umfeld nicht weniger erklärungsbedürftiger sein dürfte, als „Online Medien“.

Den Bachelor in der Tasche – und jetzt?

am 10. Oktober 2016 in Aktuelles, ON-Life von
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Für uns Studierende des Kurses ON13 ist das Onlinemedien-Studium an der DHBW Mosbach jetzt vorbei. Ende September waren wir noch im Endspurt bei der Bachelor-Thesis und mussten alle zur mündlichen Prüfung antreten. Und dann war es geschafft!

Doch das “Hurra-wir-werden-Bachelor-Jahr”, wie Herr Prof. Dr. Wirth es betitelt, stellt uns alle vor eine weitere Herausforderung: Wie geht’s nach dem Abschluss weiter? Eine Umfrage, die innerhalb des Kurses durchgeführt wurde, kann das beantworten.

Die Meisten von uns (44,4 Prozent) bleiben bei ihrem Ausbildungsunternehmen. Dort haben sie einen sicheren Job, ein gutes Gehalt und / oder das Unternehmen ist nahe dem Wohnort. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass duale Studenten bereits drei Jahre lang die Gelegenheit hatten, ihr Ausbildungsunternehmen und die Kollegen kennenzulernen und verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen, die nach dem Studium weitergeführt werden können.

Den Rest unseres Jahrgangs (55,6 Prozent) zieht es in andere Richtungen. Während der ein oder andere noch nach dem perfekten Angebot sucht, haben 22,2 Prozent auch bereits einen Arbeitsvertrag bei einem anderen Unternehmen unterschrieben, das mehr Leistungen oder einen passenderen Job bietet.

Hier ein kurzer Überblick der Jobs, die die ON13-Studenten zukünftig ausüben werden:

  • Projektmanager im Online-Marketing
  • Produktmanager im Bereich Online
  • Marketingmanager
  • Web-Entwickler / Frontend-Entwickler
  • E-Business-Manager / E-Commerce Spezialist
  • Shopmanager
  • UX-Manager

Außerdem wird auch direkt in ein Master-Studium gestartet, die Welt bereist oder der Sprung in die Selbstständigkeit gewagt.

Einigen ist eine Auszeit – nach den drei Jahren Studium und arbeiten in einem Unternehmen – wichtig, andere möchten direkt im Job durchstarten. Doch egal worauf die Wahl letztendlich fiel und wie schwer die Entscheidung war, die allermeisten sind zufrieden.

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10 Gründe für ein Onlinemedien-Studium an der DHBW in Mosbach

am 04. Oktober 2016 in Aktuelles, ON-Life von
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Im nachfolgenden Artikel führe ich 10 Gründe auf, wieso Du Dich für ein Onlinemedien-Studium an der DHBW in Mosbach entscheiden solltest.

  1. Atmosphäre
    Ein großer Aspekt, welcher für das Onlinemedien Studium spricht, ist die familiäre Atmosphäre, die hier herrscht. In jedem Studienjahr gibt es nur einen Kurs, deshalb kennt man sich gut. Es gibt auch einen offiziellen Freizeitbeauftragten, der immer wieder Events für den Kurs plant. Wie zum Beispiel der wöchentliche Stammtisch. An diesem kommen auch oftmals Onlinemedien-Studenten der vorhergehenden und nachfolgenden Kurse, je nachdem wie es die Zeit erlaubt. Auch die Beziehung zu den Dozenten ist eine andere: Sie kennen (für gewöhnlich) die Namen der einzelnen Studenten, dadurch wirkt es nicht so distanziert. Man fragt den Dozenten viel eher mal, wenn man etwas beim 30.000ten Mal immer noch nicht kapiert hat.
  2. Gefordert, aber auch gefördert
    Wie in jedem anderen Studium auch wird man beim Onlinemedien-Studium ganz schön gefordert. Aber besonderer Vorteil in unserem Studiengang ist, dass man auch gefördert wird. Egal, wo der Schuh drückt: Man bekommt immer Unterstützung. Sei es von den entsprechenden Dozenten aus der Vorlesung, Kommilitonen aus dem eigenen Kurs oder dem ON-Team. Auch wenn man am liebsten den Kopf in den Sand stecken möchte, weil man denkt, dass man es nicht schafft, bekommt man immer wieder vermittelt, dass man es schaffen kann.
  3. Reale Projekte
    Einer der spannendsten Punkte des Studiums sind die realen Projekte. Beispielsweise findet im vierten Semester ein solches Projekt statt, dass vor echten Investoren präsentiert wird. (Perfekter Platz für Schleichwerbung 😉  – schaut mal auf geo-lo.com). Dank solcher Projekte lernst Du am besten fürs spätere (Berufs-)Leben und eine so große Aufgabe vereint alles Wissen, das man bisher erlernt hat. Wenn Du Lust hast, kannst Du Dir auch mal die Website Stadt-Land-Fluss-Geschichten anschauen, hier findest Du Infos zu einem weiteren, aufregenden Projekt des Onlinemedien- Studiengangs.
  4. Vielfalt der Studieninhalte
    Vom Noob bis zum Nerd – hier ist für jeden etwas dabei. Und das meine ich so, wie ich es sage (ok, in diesem Fall schreibe): Die Vielfalt des Studiums ist echt groß. Vom Fotografie-Kurs (für die Noobs des Studiengangs) bis hin zur Programmierung einer Web-App (Nerds gefragt!) ist alles dabei. Auch Projektmanagement oder Design kommen nicht zu kurz.
    Wenn Du Dich allerdings für das Studium entscheiden solltest, ist es sicherlich nicht falsch, bereits Programmierkenntnissen zu besitzen. Wenn Du Dich vorbereiten möchtest, könntest Du mal verschiedene Seiten wie w3schools  oder codecadamy durchstöbern.
  5. Die Stadt Mosbach
    Viele sagen zwar: „Oh, in Mosbach ist nichts los.“ Aber eigentlich lässt sich hier – dafür, dass es mitten in der Pampa liegt – schon gut die Zeit vertreiben. (Ich darf das sagen, denn ich komme aus der Gegend und kann das wirklich beurteilen.)
    Mosbach legt sich schon ziemlich ins Zeug, um etwas zu bieten. Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Märkten (z. B. Kunsthandwerkermarkt, Blumenmarkt, Kürbismarkt, etc.), es gibt ein Bowlingcenter, ein Freischwimmbad, verschiedene Bars wie das Ludwig, Brauhaus, oder eine Diskothek: das Airport, …
    Gut, im Winter ist in Mosbach wirklich kaum was los, aber: Es gibt einen wunderschönen Weihnachtsmarkt 😉 . Mit einer Großstadt wie Hamburg, Berlin oder München kann man es natürlich nicht vergleichen… Denn wir sind hier mitten auf dem Land. Idyllische Lage quasi.
    Sollte Dir mal echt die Decke auf den Kopf fallen, kannst Du Dich auch in den Zug setzen und nach Heidelberg düsen (Züge fahren ca. alle 30 Minuten).
  6. Dozenten/ Ansprechpartner/ Studiengangsleiter
    Ein großer Punkt, warum Du Dich für so ein Studium entscheiden solltest, sind die Dozenten und Ansprechpartner für den Studiengang Onlinemedien. Ok, das klingt als würde ich mich beliebt machen wollen, aber das ist nicht so. Bei diesem Studiengang steht einem jeder mit Rat und Tat zur Seite und man fühlt sich nicht im Stich gelassen. Auch wenn gerade echt die Hütte brennt, haben die Dozenten und Co. sehr oft ein offenes Ohr (Bezogen auf Fragen/Kummer, die das Studium betreffen – andere Sachen habe ich noch nicht ausprobiert – könnt ihr gerne ja mal ausprobieren und mir davon berichten). Außerdem verfügen die eingesetzten Dozenten über sehr viel praktische Erfahrung und erzählen auch gerne davon. Das macht das Studium abwechslungsreich und nicht so trocken. Außerdem sieht man mal, dass das Gelernte auch wirklich in der Realität genutzt und umgesetzt wird.
  7. Coole Leute
    Die Leute, die hier studieren sind echt cool (Haha, das ist wirklich schleimig). Durch die Vielzahl an unterschiedlichen Firmen kommen auch jede Menge verschiedene Leute in einen Kurs. Vom absoluten Programmier-Begeisterten bis hin zum Design-Liebhaber findest Du alles. Da in diesem Studium sehr (seeehr) viel in Gruppen gearbeitet wird, ist die Kombination oftmals echt hilfreich und interessant.
  8. Mathe und BWL sind machbar
    Falls Du kein großer Fan von komplizierten Gleichungen und langweiligen Steuergesetzgebungen bist, dann bist Du bei uns richtig! Im Pitch-Projekt im vierten Semester wird der BWL-Teil nur kurz angeschnitten. Dieser betrifft aber ausschließlich Dein Projekt und dementsprechend ist er interessant und bringt Dir auch etwas. Du wirst quasi nicht mit unnötigem BWL-Kram, den Du nie wiederverwenden wirst, totgequatscht. Eine weitere riesige Erleichterung dürfte der Punkt sein, dass Du Deine Hauptstudienzeit nicht damit verbringst mit Zahlen oder Formeln zu jonglieren. Klar, ganz ohne Mathe geht es nicht – aber hey, das packst Du!
  9. Berufsmöglichkeiten
    Durch die Vielfalt im Studium, welche ich bereits beschrieben hatte, hat man eine Vielzahl an verschiedenen Einsatz- und Berufsmöglichkeiten nach dem Studium. Beispielsweise kannst Du Dich in Richtung Usability weiterbilden oder auch Richtung Projektmanagement, Design oder Programmierung gehen.
  10. Studienfinanzierung
    Geld regiert die Welt. Damit Du während dem Studium noch mit regieren kannst, bekommst Du Geld. Nein Spaß, natürlich nicht zum Regieren, sondern zum Ausgeben im H&M – 5 Gehminuten von der DHBW entfernt (Ok, werden wir mal wieder ernst).
    Ein großer Anreiz für das Studium ist, dass Du auch während Deiner Zeit an der DHBW zum Einen Dein Gehalt bekommst, und zum Anderen die Chance hast, im Unternehmen Dein Erlerntes gleich umzusetzen.

Wenn Dich diese 10 Gründe absolut davon überzeugt haben, Onlinemedien an der DHBW Mosbach zu studieren, freut mich das natürlich riesig.
Willst Du Dich allerdings noch ein bisschen (objektiver / sachlicher) informieren, findest Du auf der DHBW-Seite nähere Informationen zum Studiengang. Zusätzlich ist dort eine Liste von Firmen, welche das Studium als dualer Partner anbieten.
So, dann bin ich jetzt auch schon am Ende.

Wir sehen uns in Mosbach.
Bis dann!
Luisa

Suchmaschinenoptimierung in den USA – Mein Auslandsprojekt

am 01. Oktober 2016 in ON-Life, Tools & Bücher von
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Im vergangenen halben Jahr hatten wir, die Onlinemedien-Studenten Jahrgang 2013, eine lange Praxisphase in unseren Unternehmen. Das bot die Gelegenheit größere Projekte zu übernehmen. Mein Projekt führte mich 7.422 Kilometer weit von zu Hause weg, nach Alpharetta, im US-Bundesstaat Georgia. Dort habe ich für drei Monate in der US-amerikanischen Tochtergesellschaft meines Ausbildungsbetriebes Hansgrohe mitgearbeitet und so einiges erlebt!  Meine Aufgabe war die Einführung von SEO-Maßnahmen. SEO steht für Search Engine Optimization, zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Die Basics der Suchmaschinenoptimierung sind Inhalt des Onlinemedien-Studiums. Mit den in der Theoriephase „aufgeschnappten“ Grundkenntnissen bin ich im Juni 2015 in mein Projekt gestartet. Bereits meine Einarbeitungs-Phase machte mir klar, dass mehr hinter „SEO“ steckt, als ich zu Anfang vermutet habe.
Ziel ist es, qualitativ hochwertige Besucher für die eigene Website zu generieren. Dies gelingt durch sehr gute Positionierung der Website in den Suchergebnisseiten von Suchmaschinen. Denn genau diese Suchmaschinen (Google, Bing, Yahoo & Co.) haben sich innerhalb der letzten Jahre in unserem Alltag etabliert. „Ok Google, navigiere mich zum Europapark“, „Öffnungszeiten Rathaus“, „Apfelkuchen backen“, „Autoversicherung“ … etc.: Das World Wide Web bietet Antworten auf (fast) alle Fragen und Suchmaschinen helfen dem Nutzer, diese Antworten schnell und einfach zu finden. Der Vorteil von Suchmaschinenoptimierung liegt darin, dass sich das Unternehmen nicht wie bei „klassischen“ Marketing-Maßnahmen (z. B. dem E-Mail-Marketing) potenzielle Kunden suchen und diese dann von sich und seinen Produkten überzeugen muss, sondern dass aktiv vom Kunden nach einem Thema oder Anbieter gesucht wird. Ein Unternehmen kann so zum Zeitpunkt der Nachfrage beim Kunden präsent sein und die Chance, interessierte Nutzer zu erreichen, ist bedeutend höher.
Und wie erreicht man nun diese guten Positionierungen in den Suchergebnisseiten? Dazu ist es wichtig zu wissen, dass Google Algorithmen hat, die anhand von über 200 Faktoren berechnen, welche Websites für die Suchenden am relevantesten sind. Die Relevantesten werden „weit oben“ bzw. „weit vorne“ in den Suchergebnissen gelistet. Und wie jeder sicher aus eigener Erfahrung weiß, klickt man in den seltensten Fällen auf Suchergebnisseite 2, 3, usw. Meist wird man auf Seite 1 fündig oder ändert seine Suchanfrage. Durch SEO-Maßnahmen können bessere Positionen erreicht werden. Diese Maßnahmen sehen zum einen die technische Verbesserung der eigenen Website vor, um diese für die Erfassung durch die Suchmaschinen zu optimieren. Zum anderen sollen die Inhalte und die Struktur der Website an die relevantesten Suchanfragen der Nutzer angepasst werden. Den Suchmaschinen ist es aber am wichtigsten, dass die Nutzer mit den Suchergebnissen zufrieden sind. Google selbst beschreibt das in seinem „Search Engine Optimization Starter Guide“ folgendermaßen: “Even though this guide’s title contains the words “search engine”, we’d like to say that you should base your optimization decisions first and foremost on what’s best for the visitors of your site.”
Während meiner Vorbereitung in Deutschland habe ich gemeinsam mit Mitarbeitern der Hansgrohe SE den SEO-Rollout für die USA geplant und vorbereitet. Nebenher lief mein langwieriges Visum-Verfahren, das kurz vor meinem Abflug noch einmal für eine kurze Panik sorgte. Nach einer langen Autofahrt vom Schwarzwald nach München und zurück hat aber letztendlich alles funktioniert und ich konnte Anfang August mit Reisepass, gültigem Visum, einem vollgepackten Koffer, Vorfreude und viel Nervosität in die USA fliegen. In den USA angekommen, musste ich mich erstmal an die Zeitumstellung gewöhnen, was mir beim Hinflug wesentlich schwerer fiel als beim Heimflug. Dank einer netten deutschen Begrüßungs-Truppe, die in den USA bereits auf mich wartete, fiel ich zum Glück nicht bereits um 20 Uhr ins Bett, sondern konnte mich noch etwas wach halten und mein erstes amerikanisches Abendessen genießen. Am nächsten Morgen ging’s zu Hansgrohe, meine Kollegen für die kommenden drei Monate kennenlernen. Meine Nervosität war unbegründet, denn ich habe sehr aufgeschlossene Leute kennengelernt, die mir während meiner Zeit in den USA sehr ans Herz gewachsen sind. Aber trotzdem war an den ersten paar Tagen alles noch ziemlich fremd. Das erste Mal einkaufen im amerikanischen Supermarkt zum Beispiel: Alles nur in XXL-Packungen, elektrische „Rollstühle“ mit denen man durch die Gänge düsen konnte und die beim Rückwärts-Fahren piepen wie ein LKW und 1.000 Plastiktüten, die an der Kasse vom Kassierer gepackt werden. Aber an das alles und noch vieles mehr habe ich mich sehr schnell gewöhnt. Mein Projekt habe ich gemeinsam mit meinem amerikanischen Betreuer Jordan durchgeführt und zum Schluss den – nennen wir sie mal „Entscheidern“ – präsentiert. Natürlich gab es Höhen und Tiefen, aber rückblickend bin ich doch sehr zufrieden mit dem Projekt-Verlauf.
Es war schon eine Herausforderung als deutsche Studentin in ein fremdes Land zu fliegen, dort für drei Monate zu leben und mit neuen Kollegen an einem Projekt zu arbeiten, für das man selbst verantwortlich ist. Und dann war da ja noch die andere Sprache… Aber für mich war es die beste Erfahrung, die ich bisher machen durfte. Und dennoch ist es immer wieder schön nach Hause zu kommen, auch wenn man völlig übermüdet ist und auch wenn es in Stuttgart gefühlt 20 Grad kälter ist. Und hin und wieder, z. B. beim Bestellen im Subway, kommen Gewohnheiten aus den USA wieder zum Vorschein und die Bestellung wird – zur Verwirrung des Subway-Mitarbeiters – zeitweise auf Englisch aufgegeben. 😀

XML Grundlagen

am 30. September 2016 in Aktuelles von
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XML ist eine Metasprache für die Strukturierung von Informationen. Seit ihrer Veröffentlichung als W3C-Empfehlung im Jahr 1998 hat sich XML sowohl für die Speicherung als auch für den Austausch von Daten als Standard etabliert.

Entstehung

XML führt die Ideen der Standard Generalized Markup Language (SGML) fort. SGML wurde bereits 1986 als Metasprache zur Dokumentenbeschreibung [ISO8879] standardisiert. Aufgrund der hohen Komplexität konnte sich SGML jedoch nur begrenzt durchsetzen – abgesehen von HTML, der bekanntesten (und einfachsten) SGML-Anwendung. Zur Verringerung dieser Komplexität und zur Verkürzung der Definition des Standards wurde XML geschaffen. Dabei wurden die wesentlichen Ideen von SGML aufgegriffen und erschwerende Eigenschaften abgeschafft. Und während der offizielle SGML-Standard mehr als 500 Seiten umfasst, kommt die Definition des XML-Standards mit weniger als 30 Seiten aus.

XML-Anwendungen

Da XML (konträr zu seinem Cousin HTML) selbst keine Elemente vordefiniert, haben Entwickler die Möglichkeit, durch die Deklaration eigener Tags ganze Datenformate für spezifische Zwecke zu erzeugen. Auf diese Weise definierte Sprachen werden “XML-Anwendungen” genannt. Beispiele solcher “XML-Anwendungen”, die sich seit ihrer Schöpfung zu weit verbreiteten Standards entwickelt haben, sind SVG (zur Beschreibung zweidimensionaler Vektorgrafiken), MathML (zur Abbildung mathematischer Formelsprache) oder DocBook (zum Markup technischer Dokumentationen).

Gültigkeit

Diese Flexibilität macht XML zu einem integralen Bestandteil der modernen Medienlandschaft. Doch die Freiheiten in der Definition neuer Markup-Sprachen sind keineswegs unbegrenzt. Besonders dann, wenn XML zum Datenaustausch verwendet werden soll, ist eine automatisierte Möglichkeit der Fehlerüberprüfung unabdingbar. Um die automatische Verarbeitung von XML-Anwendungen durch sogenannte XML-Parser zu ermöglichen, gibt es deshalb Kritierien, die in der Empfehlung des W3C festgeschrieben sind und die ein XML-Dokument erfüllen muss, um dieser Prüfung standzuhalten. Fachlich korrekt werden sie nach Bestehen dieser Prüfung als gültig bezeichnet.

Wohlgeformtheit

Zunächst muss ein XML-Dokument die Regeln der Wohlgeformtheit befolgen. Informationen können zwar mit selbst definierten Tags ausgezeichnet werden, dabei müssen jedoch gewisse Syntaxregeln befolgt werden, die das W3C festgeschrieben hat. Erfüllt ein Dokument alle diese Regeln, gilt es als well formed, zu deutsch wohlgeformt.

Validierbarkeit

Zusätzlich zu seiner Wohlgeformtheit muss ein gültiges XML-Dokument eine Grammatik referenzieren und die durch die Grammatik definierte Struktur einhalten. Diese sogenannte Validität bezeichnet die inhaltliche Korrektheit des Dokuments, und setzt eine korrekte Syntax schon voraus. Solche inhaltlichen Regeln werden in XML Schemas festgehalten und obliegen gänzlich dem Entwickler, der sie entwirft.

tl;dr:

XML ist eine Metasprache für die Strukturierung von Informationen. Mithilfe von XML können eigene Datenformate geschaffen werden. Gültige XML-Dokumente sind wohlgeformt und gegen ein Schema validierbar.